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Fünf Jahre Taliban-Herrschaft – Wie die Taliban die afghanischen Frauen belogen haben
CH🏛️ PolitikProgressivÜbersehen von Konservativenvor 8 Tagen

Fünf Jahre Taliban-Herrschaft – Wie die Taliban die afghanischen Frauen belogen haben

Der Artikel behandelt die fünfjährige Herrschaft der Taliban in Afghanistan und untersucht, wie sie die Freiheiten der Frauen trotz anfänglicher Versprechen eingeschränkt haben. Nach ihrer Übernahme Kabuls im August 2021 behaupteten die Taliban zunächst, die Rechte der Frauen zu unterstützen und zu erklären, dass sie diese Rechte im Rahmen des islamischen Rechts aufrechterhalten würden. Im Laufe der Zeit hat das Regime jedoch zunehmend restriktive Maßnahmen eingeführt, darunter das obligatorische Verschleiern in der Öffentlichkeit, der Ausschluss von Universitäten, die Einschränkung der Bildung über die sechste Klasse hinaus, das Verbot der Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, die Einschränkung des Zugangs zu Sport und Parks und die Voraussetzung, dass Frauen von männlichen Verwandten begleitet werden müssen. Laut einer aktuellen Umfrage von UN Women verlässt die Hälfte der afghanischen Frauen jetzt ihre Häuser weniger als zweimal im Monat.

Fünf Jahre Taliban-Herrschaft, wie sie afghanische Frauen betrogen haben Am 16. August 2021 änderte sich das Schicksal Afghanistans am Flughafen in Kabul dramatisch.

Sie versprachen auch afghanischen Frauen eine Zukunft, indem sie erklärten, dass sie weiterhin zur Schule gehen oder arbeiten könnten und dass sie ein wesentlicher Teil der Gesellschaft seien. Diese am 17. August 2021 abgegebene Erklärung wurde zu einer der frühesten öffentlichen Zusicherungen der neuen Herrscher. Allerdings bezweifelten viele sowohl innerhalb als auch außerhalb Afghanistans, wie ernsthaft die Taliban diese Versprechen einhalten wollten. Diese Formulierung ließ Raum für Interpretationen und bald genug begann sich die Realität der Taliban-Regierung zu offenbaren.

Der Zugang zur Hochschulbildung wurde verweigert, und Mädchen durften nur bis zur sechsten Klasse in die Schule gehen. Frauen durften nicht für humanitäre Organisationen arbeiten, an Sport teilnehmen oder Parks besuchen. Reisen war nur unter der Aufsicht männlicher Verwandter erlaubt. Laut einer aktuellen UN-Umfrage verlässt die Hälfte der afghanischen Frauen ihre Häuser nicht mehr als zweimal im Monat. Die Durchsetzung dieser Einschränkungen variierte erheblich zwischen städtischen und ländlichen Gebieten. In einigen Städten gingen Frauen immer noch offen ohne Schleier spazieren, während andere sich streng an die Taliban-Kleidungsordnung hielten.

Die deutsch-afghanische Journalistin Nabila Lalee, die Afghanistan in den letzten Jahren mehrfach besucht hat, stellte fest, dass einige Frauen zwar weiterhin arbeiteten, insbesondere diejenigen, die vor 2021 als Ärzte oder Lehrer ausgebildet waren, aber die wirtschaftliche Situation alternative Optionen knapp machte. Sie stellte fest, dass private Kunstkurse in Kabul, wie sie von jungen Frauen besucht wurden, trotz staatlicher Verbote gegen weitere Bildung offen blieben. Trotz dieser Einschränkungen fanden afghanische Frauen Wege, das System zu navigieren. Während die formale Schulbildung über die siebte Klasse hinaus verboten war, schrieben sich einige Studenten in religiösen Schulen ein, die oft regelmäßigen akademischen Unterricht anboten.

Ob sich dieser informelle Ansatz in naher Zukunft ändern würde, bleibt ungewiss. Wie Lalee erklärte, "bleiben die Vorhersagen über Afghanistan schwierig". "In der Zwischenzeit vertiefte sich die breitere humanitäre Krise. Das Leben der gewöhnlichen Afghanen wurde immer schlimmer". Nadim, ein Vater von zwei Söhnen und einer Tochter, beschrieb den Kampf seiner Familie, um in Afghanistan zu überleben. Nach seiner Rückkehr aus Pakistan kämpfte er darum, eine stabile Beschäftigung zu finden und seine Familie in Armut zu lassen. Sein jüngster Sohn brauchte eine Operation, aber die Kosten waren zu hoch. Seine Tochter, einst eine der besten Schüler in Pakistan, konnte in Afghanistan nicht mehr zur Schule gehen. "Es bricht mir das Herz, in die Augen meiner Tochter zu schauen", sagte er.

Künstler und Aktivisten standen auch vor schweren Herausforderungen. Pomegranate Flower, eine 31-jährige Künstlerin mit Sitz in Kabul, startete ein Bildende Kunstprogramm für Mädchen, nachdem Schulen und Universitäten für weibliche Studenten geschlossen waren. Trotz wiederholter Schließungen und Beschlagnahmungen von Materialien setzte sie ihre Arbeit fort. Einmal wurden alle ihre Kunstmaterialien als Strafe für das Malen von menschlichen Gesichtern beschlagnahmt. Sie hat sie nie wiedergefunden. Für Menschenrechtsverteidiger wie Rasoul, einen ehemaligen Universitätsprofessor und Aktivisten, wurde das Leben unter den Taliban zunehmend gefährlich. Im März 2023 verhaftet, wurde er Verhören, Isolation, Drohungen und körperlichen Missbrauch ausgesetzt. Selbst nach seiner Freilassung war seine Familie in Gefahr.

Im Februar 2025 wurde er erneut festgenommen und verbrachte eine Nacht in Haft, bevor er nach Paris floh. Er setzt seine Interessenvertretung aus dem Ausland fort und ist entschlossen, denen, die in Afghanistan zum Schweigen gebracht werden, eine Stimme zu geben. Während das fünfte Jahr der Taliban-Herrschaft zu Ende geht, bleibt die Situation für afghanische Frauen düster. Ihr Zugang zu Bildung, Beschäftigung und öffentlichem Leben wurde stark eingeschränkt. Während einige es schaffen, einen Anschein von Normalität durch informelle Mittel aufrechtzuerhalten, zeigt die breitere Landschaft wenig Anzeichen einer Verbesserung. Das Versprechen einer besseren Zukunft für afghanische Frauen scheint durch eine starre, restriktive Realität ersetzt worden zu sein.

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Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

3 Berichte

SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichProgressivFaktentreue 90Objektivität 85vor 9 Tagen
Humanitäre Krise – Fünf Jahre Taliban in Afghanistan – drei Porträts

Der Artikel behandelt die humanitäre Krise in Afghanistan fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban und konzentriert sich auf die Herausforderungen, denen gewöhnliche Bürger gegenüberstehen.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Herrschaft der Taliban als unterdrückerisch und restriktiv und betont den Verlust von Freiheiten, wirtschaftliche Schwierigkeiten und kulturelle Unterdrückung.

Warum Faktentreue (90): The article accurately reflects the primary source document's claims about the Taliban's restrictions on women's rights, education, and healthcare. It mentions the ban on girls' education and the challenges in accessing healthcare, aligning closely with the UN Women report. However, it does not expl

Warum Objektivität (85): The article presents the situation in a largely neutral manner, quoting individuals like Nadim and Pomegranate Flower to illustrate the human impact. While emotionally descriptive, it avoids overtly biased language and provides multiple perspectives. The tone remains respectful and factual.

SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichProgressivFaktentreue 85Objektivität 80vor 8 Tagen
Fünf Jahre Taliban-Herrschaft – Wie die Taliban die afghanischen Frauen belogen haben

Der Artikel behandelt die fünfjährige Herrschaft der Taliban in Afghanistan und untersucht, wie sie die Freiheiten der Frauen trotz anfänglicher Versprechen eingeschränkt haben. Nach ihrer Übernahme Kabuls im August 2021 behaupteten die Taliban zunächst, die Rechte der Frauen zu unterstützen und zu erklären, dass sie diese Rechte im Rahmen des islamischen Rechts aufrechterhalten würden. Im Laufe der Zeit hat das Regime jedoch zunehmend restriktive Maßnahmen eingeführt, darunter das obligatorische Verschleiern in der Öffentlichkeit, der Ausschluss von Universitäten, die Einschränkung der Bildung über die sechste Klasse hinaus, das Verbot der Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, die Einschränkung des Zugangs zu Sport und Parks und die Voraussetzung, dass Frauen von männlichen Verwandten begleitet werden müssen. Laut einer aktuellen Umfrage von UN Women verlässt die Hälfte der afghanischen Frauen jetzt ihre Häuser weniger als zweimal im Monat.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Handlungen der Taliban als eine Verletzung der Frauenrechte und hebt die systematische Repression hervor, indem er Begriffe wie "belogen" (betrügt) verwendet und den Kontrast zwischen ursprünglichen Versprechen und aktuellen Einschränkungen betont.

Warum Faktentreue (85): The article accurately describes the Taliban's initial promises regarding women's rights and contrasts them with the current reality. It touches on the ban on girls' education and the lack of fulfillment of the Taliban's assurances. However, it omits specific data points from the UN Women report, su

Warum Objektivität (80): The article uses a somewhat critical tone when discussing the Taliban's broken promises, though it remains generally objective. It includes historical context and quotes from Taliban officials, offering a balanced view despite the implied criticism.

Tages-Anzeiger logoTages-AnzeigerUnabhängigProgressivFaktentreue 80Objektivität 80vor 9 Tagen
Frauen in Afghanistan: «Unter den Taliban gibt es für mich nicht genug Luft zum Atmen»

Der Artikel behandelt die Situation von Frauen in Afghanistan unter dem Taliban-Regime, unter Berufung auf die Perspektive der Menschenrechtsaktivistin Sima Samar. Er hebt die Herausforderungen hervor, denen afghanische Frauen seit der Machtübernahme der Taliban vor fünf Jahren gegenüberstehen, und betont ihren Kampf ums Überleben und Widerstand. Der Artikel konzentriert sich auf die unterdrückenden Bedingungen, die den Frauen auferlegt werden, und den begrenzten Atemraum, den sie haben, und stellt metaphorisch die schweren Einschränkungen dar, die ihnen auferlegt werden.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Herrschaft der Taliban als unterdrückerisch und restriktiv, insbesondere gegenüber Frauen, und verwendet emotionale Sprache wie "keine Luft zum Atmen" (keine Luft zum Atmen), was Erstickung und extreme Not impliziert.

Warum Faktentreue (80): The article references the Taliban takeover and the impact on women but lacks specific details from the primary source such as the number of decrees issued or the statistics on maternal mortality. It mentions the general restriction on women's rights but doesn't elaborate on the scale of the crisis

Warum Objektivität (80): The article quotes Sima Samar, a human rights activist, which adds balance. However, it focuses primarily on her perspective without presenting opposing views or additional context, which slightly reduces its neutrality.

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Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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