In einer Rede an der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Campor drückte der kroatische Politiker Jandroković Respekt vor den Opfern des faschistischen Italiens und des kommunistischen Jugoslawiens aus und betonte die Bedeutung der Erinnerung an alle historischen Ungerechtigkeiten. Er hob die geschätzte Zahl der Opfer hervor, hauptsächlich Kroaten, Slowenen und Juden, die dort während des Zweiten Weltkriegs ums Leben kamen. Jandroković kritisierte die mangelnde Vertretung linker politischer Parteien an solchen Gedenkstätten und bemerkte ihre Abwesenheit bei ähnlichen Veranstaltungen wie denen, die Opfer kommunistischer Regime gedenken. Er betonte die Notwendigkeit, dass nationale und lokale Behörden diese Stätten anerkennen und jüngere Generationen erziehen, um zukünftige Tragödien zu verhindern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar heikle historische Fragen und kritisiert die Abwesenheit linker Vertreter, weist jedoch keine klare ideologische Ausrichtung auf.





