Sie hat eine Wohnung an die Leute vermietet, die die Flugzeuge am 11. September entführt haben.
Holly Ratchford, ehemalige Managerin eines Wohnkomplexes in San Diego, hat neue Details über ihre Interaktionen mit Omar al-Bayoumi, einem saudischen Staatsbürger, der später mit den Anschlägen vom 11. September in Verbindung gebracht wurde, enthüllt.
Eine Frau, die Wohnungen in San Diego vermietete, hat neue Details über ihre Interaktionen mit einem Mann enthüllt, von dem sie später erfuhr, dass er mit den Anschlägen vom 11. September in Verbindung stand. Holly Ratchford, die den Parkwood-Wohnkomplex in den späten 1990er Jahren verwaltete, beschrieb, wie Omar al-Bayoumi, ein saudischer Staatsbürger, 1999 in eine ihrer Einheiten zog. Sie vermutete anfangs nichts Ungewöhnliches an ihm, aber Jahre später erkannte sie, dass er mit zwei Männern verbunden war, die in den Anschlägen vom 11. September zentrale Figuren werden würden. Ratchford, jetzt Anfang der 60er Jahre alt, sprach exklusiv mit der BBC über ihre Erfahrungen mit al-Bayoumi, dessen Rolle in den Ereignissen vor den Anschlägen lange diskutiert wurde.
Ihr Konto ist Teil eines neuen BBC-Podcasts und einer Dokumentation, die den juristischen Kampf gegen Saudi-Arabien wegen seiner angeblichen Beteiligung an den Anschlägen vom 11. September untersucht.
Al-Bayoumi wurde zu einer Schlüsselfigur in diesem Fall, nachdem ein Bundesrichter in New York im vergangenen Jahr entschieden hatte, dass Beweise darauf hindeuten, dass er und ein saudischer Diplomat in Koordination mit der saudischen Regierung arbeiteten, um den Entführern zu helfen. Dieses Urteil erlaubte die Klage, die Milliarden von Dollar an Schadenersatz fordert, fortzusetzen. Saudi-Arabien hat diese Vorwürfe konsequent bestritten. Ratchfords Aussage fügt der laufenden Untersuchung eine weitere Schicht hinzu. Sie beschrieb al-Bayoumi als einen freundlichen Nachbarn, der oft Poolpartys besuchte und wirklich daran interessiert war, Beziehungen aufzubauen.
Allerdings entdeckte sie später Unstimmigkeiten in seiner Geschichte. Laut freigegebenen FBI-Dokumenten hatte al-Bayoumi 1998 aufgehört, an der Universität zu studieren und konzentrierte sich stattdessen auf religiöse Aktivitäten, die er häufig auf Video aufnahm. Diese Aufnahmen lösten Fragen bei den Ermittlern auf. Richard Lambert, der die lokale Untersuchung des FBI nach den Anschlägen vom 11. September leitete, stellte fest, dass es innerhalb der muslimischen Gemeinschaft in San Diego einen Konsens darüber gab, dass al-Bayoumi ein Agent für den saudischen Geheimdienst war.
Ratchford selbst war mehr besorgt über seine Fähigkeit, Miete zu zahlen, als über seine Aktivitäten, aber sie erfuhr später, dass al-Bayoumi jährlich etwa 90.000 Dollar erhielt, weit mehr als ein typischer Student sich leisten konnte.
Sie wurden als die ersten beiden Entführer identifiziert, die in das Land kamen und später mit den Anschlägen vom 11. September in Verbindung gebracht wurden. Ratchford erinnerte sich daran, sie mit al-Bayoumi interagieren zu sehen, obwohl sie ihre Bedeutung zu dieser Zeit nicht erkannte. Ihr Bericht stellt die Version der Ereignisse in Frage, die al-Bayoumi der Polizei, dem FBI und den Gerichten vorgelegt hat. Sie erklärte, dass sie dem Gericht eine versiegelte Erklärung abgegeben hatte, aber bis jetzt öffentliche Diskussionen vermieden hatte. Nachdem sie in die Ermittlungen verwickelt war, zog sie sich aus dem öffentlichen Leben zurück und lebte in relativer Isolation in einem ruhigen Gebiet der westlichen Vereinigten Staaten.
Der Rechtsstreit geht weiter, und die Überlebenden und ihre Familien suchen Gerechtigkeit durch die Gerichte.
Zu den Primärquellen (1)
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Holly Ratchford, ehemalige Managerin eines Wohnkomplexes in San Diego, hat neue Details über ihre Interaktionen mit Omar al-Bayoumi, einem saudischen Staatsbürger, der später mit den Anschlägen vom 11. September in Verbindung gebracht wurde, enthüllt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Holly Ratchfords Bericht über ihre Interaktionen mit Omar al-Bayoumi, einer mit den Anschlägen vom 11. September verbundenen Persönlichkeit, und diskutiert die laufenden Gerichtsverfahren, an denen Saudi-Arabien beteiligt ist.
Warum Faktentreue (85): The article accurately summarizes the primary source document, mentioning Holly Ratchford's role as a property manager, Omar al-Bayoumi's move to San Diego, and his introduction of the 9/11 hijackers. It correctly references the $1 trillion lawsuit against Saudi Arabia and the federal judge's ruling
Warum Objektivität (80): The article maintains a relatively neutral tone but uses emotionally charged phrases like 'most egregious criminal act on American soil in modern history,' which could be seen as biased. The framing focuses on Ratchford's perspective and the legal implications, but does not present opposing viewpoin
Der Artikel beschreibt Holly Ratchfords Erfahrung mit Omar al-Bayoumi, einem saudischen Staatsbürger, der in den späten 1990er Jahren in ihrem Apartmentkomplex in San Diego lebte. Bayoumi wurde zunächst als freundlich und gesellig wahrgenommen, wurde später mit zwei anderen Männern in Verbindung gebracht, die mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in Verbindung gebracht wurden. Ratchford erinnert sich an Versammlungen, bei denen Bayoumi anwesend war, aber später erfuhr sie, dass er vor den Anschlägen dazu beigetragen hatte, den Aufenthalt zweier Terroristen in den USA zu erleichtern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Darstellung des historischen Ereignisses und des Gerichtsverfahrens, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.
Warum Faktentreue (85): The article accurately reports the key facts from the BBC primary source document, including Holly Ratchford's role as property manager, Omar al-Bayoumi's residency, and his connections to the 9/11 hijackers. It provides details about the $1 trillion lawsuit against Saudi Arabia and the legal procee
Warum Objektivität (65): The tone is somewhat emotional, focusing on Ratchford's personal experience and using phrases like 'kobnog dana' which carry strong connotations. The narrative emphasizes the gravity of the situation but lacks balance by not presenting multiple perspectives or contextual information.
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