Die zentrale staatliche Feier des slowenischen Staatstags auf dem Republikplatz in Ljubljana fand trotz der festlichen Atmosphäre und des reichen kulturellen und künstlerischen Programms inmitten politischer Spaltungen statt. Das ursprüngliche Protokoll verlangte Flaggen und Banner mit dem Nationalwappen an der Spitze, was Veteranenorganisationen wie Zveza združenj borcev za vrednote NOB und Društvo TIGR ausschloss, deren Flaggen traditionell den fünfzackigen roten Stern oder Eichenblatt zeigen. Diese Organisationen drohten, die Veranstaltung zu boykottieren, was zu weiteren Streitigkeiten und Ausschlussvorwürfen führte. Nach öffentlichen Debatten wurde das Protokoll überarbeitet, um Flaggen mit dem roten Stern zuzulassen. Veteran Janko Volarič protestierte heftig gegen die Entscheidung und argumentierte, dass der Staatstag die Unabhängigkeit Sloweniens, die Verwirklichung des Volksplebisziums, die Geburt der Nation und den Sieg im Unabhängigkeitskrieg 1991 gedenkt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Perspektiven derer, die gegen die Aufnahme des roten Sterns als Symbol des ehemaligen Regimes sind, als auch derer, die für seine Zulassung plädieren.





