Die meteorologischen Bedingungen entlang der Adriaküste haben sich in den letzten Wochen erheblich verschlechtert, mit anhaltender Dürre und extremer Hitze, die große Teile Kroatiens, insbesondere Dalmatien, betrifft. Laut lokalen Berichten konnte die Region trotz gelegentlicher leichter Regenfälle, die durch einen flachen Zyklon in der nördlichen Adria gebracht wurden, der derzeitigen ungünstigen Wetterlage nicht entkommen. Der Mangel an erheblichem Niederschlag hat bei Landwirten und Bewohnern gleichermaßen Bedenken ausgelöst, die ängstlich auf Erleichterung von der anhaltenden Trockenheit warten.
Diese führende Institution für numerische Wettervorhersagen hat Prognosen herausgegeben, die darauf hindeuten, dass Dalmatien bis Ende August keinen signifikanten Regen erleben wird.
Darüber hinaus weisen andere prominente Vorhersagemodelle wie das Global Forecast System (GFS), das von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und dem Canadian Global Deterministic Prediction System (GEM GDPS) entwickelt wurde, alle auf ähnliche Ergebnisse hin. Diese Modelle legen zusammen, dass es unwahrscheinlich ist, dass die Region den dringend benötigten Regen vor September erhält. Das Fehlen erheblicher Niederschläge hat spürbare Auswirkungen auf die Landschaft, wobei sichtbare Anzeichen von Stress auf der Vegetation auftreten, insbesondere auf Bäume mit dünner Rinde, die besonders anfällig für extreme Temperaturen und intensives Sonnenlicht sind.
Die Landwirte äußern sich besorgt über mögliche Ernteverluste aufgrund der reduzierten Wasserverfügbarkeit, die ihren Lebensunterhalt und die landwirtschaftliche Produktion der Region bedroht. Als Reaktion auf die wachsende öffentliche Besorgnis über die Wasserversorgung beantwortete die Split Water Supply Company Fragen über das Risiko von Wasserknappheit. Beamte bestätigten, dass die Wasserreserven in Split weiterhin zufriedenstellend sind, obwohl in den von Tourismusdruck betroffenen Gebieten, insbesondere in der Umgebung von Trogir und Čiovo, geringfügige Probleme festgestellt wurden.
Da die Vorhersagemodelle konsequent auf anhaltende trockene Bedingungen hindeuten, sorgt die Möglichkeit einer neuen Welle von heißer Luft, die in der kommenden Woche aus Nordafrika ankommt, für weitere Besorgnis. Dieser erwartete Zustrom von warmer Luft könnte bestehende Gesundheitsrisiken, insbesondere für Personen mit Atemwegserkrankungen, verschlimmern.
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