Die italienische Staatsanwaltschaft hat darum gebeten, einen Sportbetrugsfall gegen Gianluca Rocchi, den ehemaligen Schiedsrichter für die italienischen Ligen Serie A und Serie B, abzulehnen. Rocchi wurde wegen mutmaßlicher Mitschuld an Sportbetrug im Zusammenhang mit Schiedsrichterzuweisungen für vier Spiele, darunter ein Serie-A-Spiel zwischen Torino und Inter Mailand in der letzten Saison, untersucht. Er trat im April von seiner Position zurück, um das Gerichtsverfahren fortzusetzen, und erklärte, er glaube, dass er "unversehrt" ausgehen würde. Nach einer zweijährigen Untersuchung fanden die Staatsanwaltschaft keine Beweise für Spielscheibe oder ein strukturiertes System, das die Schiedsrichterbesetzungen beeinträchtigt. Sie haben jedoch die Fallakten an die Sportjustizbehörden und die Generalstaatsanwaltschaft des italienischen Olympischen Komitees geschickt, um festzustellen, ob es zu Disziplinarverstößen gekommen sein könnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Sachverhalte des Falles neutral dar und verweist auf die Feststellungen der Staatsanwaltschaft und die Maßnahmen der zuständigen Behörden.





