Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat Generalmajor Avi Bluth, den Leiter des israelischen Militärs im Westjordanland, entlassen, angeblich wegen Bluths Weigerung, eine Haftbefehl für einen Siedler zu erneuern, der wegen Gewalttaten gegen Palästinenser angeklagt wurde. Der Vorfall ereignete sich während einer Live-TV-Show, in der Katz seine Unterstützung für Generalmajor Dado Bar Kalifa als neuen Kommandeur ankündigte. Bluth war in einem Treffen, in dem über Anti-Terror-Strategien diskutiert wurde, als er von der Entlassung erfuhr. Die israelische Armee erklärte später, dass Bluth in seinem Posten bleibt und dass der Minister keine einseitige Befugnis hat, Kommandeure zu entfernen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Entlassung von General Bluth als politisch motivierte Handlung des rechten Verteidigungsministers Israel Katz, der der Likud-Partei angehört.




