Ein islamischer Geistlicher im Bundesstaat Ondo, Scheich AbdulRauf Lagbaji, hat öffentlich gefordert, dass die nigerianische Regierung die Todesstrafe für Personen durchsetzt, die wegen Banditerei und Entführung verurteilt wurden. Während einer Veranstaltung am Ashura-Tag argumentierte er, dass die derzeitige Politik, die die Wiedereingliederung verurteilter Krimineller erlaubt, eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit darstellt und den islamischen Lehren widerspricht. Lagbaji forderte insbesondere die Hinrichtung der Verantwortlichen für den Angriff auf die St. Francis-Katholische Kirche in Owo im Jahr 2022, unter Berufung auf religiöse Prinzipien, die das Töten mit der Todesstrafe gleichsetzen. Er forderte auch Anwälte auf, die Verteidigung solcher Straftäter zu vermeiden und eine Verfassungsänderung zur Beschleunigung der Hinrichtungen zu befürworten. Darüber hinaus betonte er die Bedeutung friedlicher Koexistenz und der Hingabe an den Glauben.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel formuliert die Forderung des Klerikers nach der Todesstrafe als moralischen und religiösen Imperativ und verwendet starke Sprache wie "entschließende Maßnahmen" und "Verwöhnung mit jedem, der tötet".





