Das Gesundheitsministerium in Südafrika hat seine Vorbereitungsbemühungen als Reaktion auf einen laufenden Ebola-Ausbruch in Zentralafrika verstärkt, der zu über 1.700 Infektionen und 580 Todesfällen geführt hat. Der Ausbruch betrifft den Bundibugyo-Stamm, mit bestätigten Fällen in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. Die Behörden konzentrieren sich auf die frühzeitige Erkennung, Risikobewertung und schnelle Reaktion anstatt auf die routinemäßige Quarantäne von Reisenden. Gesundheitsministeriumssprecher Foster Mohale erklärte, dass Südafrika mit mehreren Agenturen zusammenarbeitet, einschließlich der Grenzschutzbehörde und dem Nationalen Institut für übertragbare Krankheiten, um potenzielle importierte Fälle zu überwachen und zu verwalten. 15 öffentliche Krankenhäuser und 12 private Krankenhäuser wurden für den Umgang von vermuteten oder bestätigten Ebola-Fällen mit den erforderlichen Ressourcen und Protokollen eingerichtet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Vorbereitungsmaßnahmen Südafrikas gegen den Ebola-Ausbruch, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.


