Der Irak plant, ein einjähriges Abkommen zur Ausweitung der Rohölexporte über die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline zu unterzeichnen, wobei eine Kapazität von 750.000 Barrel pro Tag aufrechterhalten wird. Dies folgt auf das Ablauf eines langjährigen bilateralen Abkommens, das den Betrieb der Pipeline erlaubte. Die Ölproduktion des Irak ist aufgrund des anhaltenden US-Iran-Konflikts stark zurückgegangen und fiel von 4,3 Millionen auf 1,4 Millionen Barrel pro Tag. Um diesen Rückgang abzumildern, entwickelt der Irak eine neue 700 Kilometer lange Basra-Haditha-Pipeline mit einer Kapazität von 2,5 Millionen Barrel pro Tag, um Exportrouten durch Syrien, die Türkei und Jordanien zu verbinden. Die neue Pipeline soll die Exportkapazität über eine Million Barrel pro Tag erhöhen, sobald sie abgeschlossen ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die irakische Energieinfrastruktur und internationale Abkommen, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen.





