Nach Angaben des Obersten Justizrates hat der Irak die Vernehmungen von 5.704 aus Syrien überführten IS-Verdächtigen abgeschlossen und bereitet sich darauf vor, sie vor Gericht zu stellen. Das Erste Karkh-Untersuchungsgericht, das sich auf Terrorismusfälle spezialisiert hat, beendete im Februar die Vernehmungsphase und zielt nun darauf ab, die Fälle auf der Grundlage der gesammelten Beweise vor Gericht zu bringen. Unter den Verdächtigen sind 474 irakische Staatsangehörige und 3.497 Syrer, wobei die Inhaftierten 67 verschiedene Nationalitäten repräsentieren. Die Untersuchung identifizierte Personen, die in verschiedenen ISIS-Rollen involviert waren, einschließlich Führung, Sicherheit, Finanzen und Medien, sowie Personen, die für Verbrechen gegen die Jesidische Gemeinschaft verantwortlich sind. Einige Inhaftierte wurden aufgrund mangelnder Beweise freigelassen, darunter zwei ausländische Staatsangehörige und sieben Iraker, während die Verfahren für die Freilassung von 457 syrischen Inhaftierten fortgesetzt werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die tatsächlichen Entwicklungen in Bezug auf die gerichtlichen Verfahren gegen ISIS-Verdächtige ohne offensichtliche ideologische Neigung. Er bietet eine ausgewogene Berichterstattung über die rechtlichen Maßnahmen der irakischen Behörden, die sowohl die Verfolgung von Verdächtigen als auch die Freilassung einiger Inhaftierter aufgrund unzureichender



