In einer Rede auf dem Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organisation in Kirgisistan warnte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, dass eine Rückkehr der Vereinigten Staaten zu einer Politik des Drucks und der Drohungen die diplomatischen Bemühungen zur Lösung der Spannungen im Nahen Osten entgleisen könnte. Er kritisierte die USA dafür, dass sie wiederholt ihre Verpflichtungen im Rahmen des Islamabad Memorandums of Understanding verletzt haben, das darauf abzielte, die Feindseligkeiten zwischen Iran und Washington zu beenden. Das Abkommen brach aufgrund gegenseitiger Anschuldigungen der Verletzungen zusammen. Pezeshkian erklärte, dass der Iran "sofort" Gegenseitigkeit üben würde, wenn die USA zum Abkommen zurückkehren, und betonte, dass Diplomatie guten Glauben und Respekt vor Verpflichtungen erfordert. Die Situation bleibt angespannt, da die Straße von Hormuz von Iran geschlossen bleibt und die jüngsten militärischen Austausch zwischen den beiden Nationen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die US-Aktionen als aggressiv und lehnt diplomatische Bemühungen ab und porträtiert den Iran als Opfer des amerikanischen Drucks.






