Ein britischer Mann, Craig Foreman, wurde nach Angaben seines Sohnes zu zwei weiteren Jahren Haft im Iran verurteilt, weil er mit den Medien gesprochen hatte. Das Paar, das im Iran auf einer Motorradreise rund um die Welt unterwegs war, wurde zunächst wegen Spionagevorwürfen, die es leugnet, zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihr Sohn berichtete, dass Craig ohne Rechtsvertretung vor einen Richter gebracht wurde und über das neue Urteil informiert wurde. Die Familie beschrieb die Situation als Verletzung der grundlegenden Menschenrechte und stellte fest, dass beide Eltern einen längeren Hungerstreik durchgeführt haben und an einer schweren Gesundheitsverschlechterung leiden. Sie reisten trotz Warnungen des britischen Außenministeriums in den Iran und sehen sich weiterhin Vorwürfen der "Geiseldiplomatie" durch Teheran gegenüber.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Verurteilung als eine klare Verletzung des ordnungsgemäßen Verfahrens und der Menschenrechte und betont den Mangel an Transparenz und Fairness im Justizsystem.




