Eine Untersuchung des Verteidigungsausschusses ergab, dass ein Datenschutzverstoß, an dem das Verteidigungsministerium (MoD) in Afghanistan beteiligt war, ein "vorhersehbarer systemischer Fehler" und kein isolierter Fehler war. Der Verstoß, bei dem sensible Daten über ein Microsoft Excel-Tabelle mit einem vertrauenswürdigen Dritten geteilt wurden, enthüllte die persönlichen Daten von über 18.500 Bewerbern im Rahmen der afghanischen Umsiedlungs- und Unterstützungspolitik (ARAP). Der Ausschuss kritisierte das Verteidigungsministerium für den Einsatz unangemessener Werkzeuge und das Fehlen angemessener Datenschutzmaßnahmen und nannte die Verwendung von Excel einen "fortdauernden kulturellen Misserfolg". Sie verurteilten auch die Geheimhaltung des Verstoßes, einschließlich einer langwierigen Superverfügung, die fast zwei Jahre dauerte. Der Bericht stellte die Weigerung der Regierung, Informationen an das Parlament weiterzugeben, in Frage und betonte Bedenken hinsichtlich der Rolle der britischen Spezialeinheiten im Umsiedlungsverfahren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel kritisiert zwar das Verteidigungsministerium und die Regierungspolitik, stellt jedoch die Ergebnisse einer offiziellen Untersuchung ohne offensichtliche ideologische Neigung dar.





