Die Untersuchung des Todes von Pauline Hanna begann am Montag in Auckland, wobei die Gerichtsmedizinerin Tania Tetitaha klarstellte, dass das Verfahren nicht als Prozess gegen ihren Ehemann, Dr. Philip Polkinghorne, dienen sollte. Hanna, eine 67-jährige Frau, wurde am 5. April 2021 in ihrem Haus in Remuera tot aufgefunden. Ihr Ehemann wurde in einem Prozess vor dem High Court in Auckland im Jahr 2024 des Mordes freigesprochen. Die aktuelle Untersuchung zielt darauf ab, die Ursache und die Umstände ihres Todes zu bestimmen, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, ob es sich selbst zugefügt oder durch äußere Faktoren verursacht wurde.
Sie erklärte, dass einige Beweise aus dem vorherigen Prozess sich überschneiden könnten, aber der Zweck hier war, die Tatsachen rund um Hannas Tod zu untersuchen. Sie bekräftigte, dass niemand, einschließlich Polkinghorne, vor Gericht stand, und es würde keine Strafverfolgung, Verteidigung oder Beweislast geben. Stattdessen würde sich der Gerichtsmediziner auf die Wahrscheinlichkeitsbilanz verlassen, um zu beurteilen, was passiert ist. Polkinghorne, der an der Anhörung teilnahm, sollte erst nächste Woche aussagen. Hannas Bruder Bruce Hanna war zusammen mit seiner Frau Shelley und seinem Sohn Jacob vor Gericht. Sie stellten ein gerahmtes Foto von Hanna und einen kleinen Blumenstrauß aus ihrem Familiengarten am Eingang auf.
Die Anwesenheit der Familie unterstreicht das emotionale Gewicht des Verfahrens, das fast fünf Jahre nach Hannahs Tod nach Klarheit sucht. Der Anwalt der Krone Alysha McClintock, der die Polizei vertritt, skizzierte während der Eröffnung wichtige Punkte. Sie stellte fest, dass die Untersuchung zwar kein Prozess ist, aber es immer noch ungelöste Fragen darüber gibt, ob Hannahs Tod sich selbst zugefügt hat oder eine andere Partei beteiligt war.
Außerdem wies sie auf Diskrepanzen zwischen Polkinghornes ursprünglichem Bericht über die Suche nach Hanna und den Befunden am Tatort hin. Polkinghorne war angeblich in der Nacht aktiv gewesen und suchte später online nach Möglichkeiten, den Suchverlauf von iCloud zu löschen. Polkinghornes Rechtsbeistand Ron Mansfield stellte den Ansatz der Polizei in Frage und schlug vor, dass sie sich trotz des Freispruchs auf die Möglichkeit eines Mordes konzentriert hätten. Er argumentierte, dass die Untersuchung von einer "voyeuristischen Faszination" für den Lebensstil des Paares beeinflusst wurde, was zu potenziellen Vorurteilen führte.
Mansfield behauptete, dass die Polizei übermäßig mit Polkinghornes Aktivitäten beschäftigt war und dass der Hinweis auf einen Mord sorgfältige Prüfung erforderte. Er bestritt auch die Behauptungen, dass Hannas unordentlicher Raum auf einen Kampf hinwies, und schrieb dies stattdessen der Tatsache zu, dass ihr Bett benutzt worden war. Bruce Hanna äußerte weiterhin Skepsis gegenüber der offiziellen Erzählung über den Tod seiner Schwester. Er beschrieb den 5. April 2021 als den schlimmsten Tag seines Lebens und stellte fest, dass er den Informationen, die er zu der Zeit erhalten hatte, immer noch nicht glaubt. Er betonte, dass Polkinghornes Konsum von Methamphetamin in der Nacht des Todes von Hanna eine zentrale Überlegung in der Untersuchung sein sollte.
Diese Perspektive unterstreicht die anhaltende Unsicherheit innerhalb der Familie und der breiteren Gemeinschaft über die wahre Natur von Hannas Tod.
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