Der slowenische Informationsbeauftragte unter der Leitung von Kristina Kotnik Šumah hat entschieden, dass die Geburtsjahre der Empfänger von Borčevski-Renten als personenbezogene Daten gelten, die nicht direkt mit öffentlichen Ausgaben in Verbindung stehen und daher nicht im öffentlichen Interesse stehen. Diese Entscheidung folgt auf eine Anfrage der Medien, diese Informationen offenzulegen, die zuvor vom Pensions- und Invaliditätsversicherungsfonds (ZPIZ) im Jahr 2023 einschließlich Namen, Nachnamen und Beträgen zur Verfügung gestellt wurden. Im Jahr 2024 weigerte sich die ZPIZ, Geburtsjahre zu veröffentlichen, unter Berufung auf Datenschutzbedenken. Die Medien reichten eine Beschwerde ein, und der Informationsbeauftragte erließ innerhalb von zwei Tagen ein Urteil, in dem er die Anfrage als unbegründet zurückwies. Der Kommissar argumentierte, dass die Offenlegung der Geburtsjahre das Recht auf Privatsphäre verlet, obwohl die Medien behaupteten, dass solche Daten die Berechtigung für staatliche Leistungen überprüfen könnten. Zuvor hatte die ZPIZ im Jahr 2023 die Geburtsjahre von Begünstignen offen gelegt, darunter ältere Personen, die jetzt während des Zweiten Weltkrieges waren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten des Problems: die Forderung der Medien nach Transparenz und das Argument des Informationsbeauftragten für die Rechte auf Privatsphäre.




