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Industrieabwasser ist schuld – Immer wieder tote Fische in Thurgauer Bach – wer ist zuständig?
CH🏛️ PolitikMittevor 16 Tagen

Industrieabwasser ist schuld – Immer wieder tote Fische in Thurgauer Bach – wer ist zuständig?

In der Region Tegelbach bei Frauenfeld, Kanton Thurgau, sind mehrere hundert Fische und Flusskrebse tot aufgefunden worden, nachdem verschmutzte Industrieabwasser in den Bach floss. Das Abwasser stammt von der Bioenergie Frauenfeld AG, einer Tochterfirma der Schweizer Zucker AG. Dieser Vorfall markiert den vierten Fischsterben in Tegelbach innerhalb der letzten sieben Jahre, allein durch die Zuckerfabrik oder ihre Tochterfirma verursacht. Die Ursache des Abwassers wurde auf eine Verstopfung in einem Rohr zurückgeführt, wodurch das Abwasser unbemerkt in den Bach gelangte. Die zuständige Behörde, das Amt für Umwelt des Kanton Thurgau, hat bereits Maßnahmen eingeleitet, um solche Verschmutzungen zu verhindern. Beide, die Zuckerfabrik und die Bioenergie Frauenfeld AG, müssen ihre Entwässerungskonzepte verbessern und überprüfen.

Einige hundert Fische und Krebse starben Anfang des Monats im Strom Tegelbach bei Frauenfeld im Kanton Thurgau in der Schweiz an verunreinigten Industrieabwässern. Die Verschmutzung stammte von einer Tochtergesellschaft der Schweizer Zuckerfirma, speziell der Bioenergie Frauenfeld AG. Dies ist der fünfte derartige Vorfall im Strom innerhalb von sieben Jahren, wobei jeder Vorfall auf das gleiche Unternehmen zurückzuführen ist. Der Vorfall ereignete sich Anfang Juli, als eine große Anzahl toter Fische und Krebse auf einer drei Kilometer langen Strecke entlang des Tegelbach gefunden wurden. Das verschmutzte Wasser wurde auf ein lokales Unternehmen zurückgeführt, wo schmutziges Abwasser über einen unbekannten Weg in den Strom eingedrungen war.

Laut Geschäftsführer des Unternehmens, Sebastian Sauerbeck, führte eine Blockade in einem Rohr zur Ableitung von Abwasser in den Bach. Er bestätigte die Ergebnisse der Thurgauer Zeitung und erklärte, dass das Problem auf eine unvorhergesehene Blockade zurückzuführen sei, die es den Abfällen erlaubte, unbemerkt auszubrechen. Dies ist nicht das erste Mal, dass der Tegelbach unter ähnlichen Vorfällen leidet. In den letzten sieben Jahren gab es vier frühere Fälle von Fischsterben im Zusammenhang mit Kontamination. Vor zwei Jahren starben Hunderte von Fischen, nachdem eine Mischung aus Zucker und Wasser aus der Zuckerfabrik in Frauenfeld in den Bach geflossen war.

Die Zuckerfabrik befindet sich in der Nähe der Bioenergie Frauenfeld AG, einer Tochtergesellschaft, die ein Holzkraftwerk betreibt. Beide Unternehmen befinden sich in unmittelbarer Nähe, und ihre Aktivitäten sind miteinander verbunden. Die Bioenergie Frauenfeld AG, die Teil der größeren Schweizer Zuckergruppe ist, wurde vor sechs Jahren gebaut, und ihre Pläne für das Abwassersystem wurden vom kantonalen Umweltamt überprüft und genehmigt.

Jedoch deuten jüngste Untersuchungen darauf hin, dass, während das ursprüngliche Design solide war, Wartungsprobleme zum aktuellen Problem beigetragen haben könnten. Tille erklärte, dass der jüngste Vorfall eher auf eine Störung als auf eine fehlerhafte Planung zurückzuführen ist. Dennoch bestehen Fragen darüber, ob das Unternehmen seine Pipelines besser erhalten hätte können. Diese Untersuchungen sind Teil laufender Untersuchungen. Inzwischen haben die kantonalen Behörden Schritte unternommen, um zukünftige Vorfälle zu verhindern. Die Zuckerfabrik hat bereits ihren Entwässerungsplan überarbeitet und Maßnahmen umgesetzt, von denen einige bereits vorhanden sind, während andere in Zukunft durchgeführt werden.

Die Lage rund um den Tegelbach ist weiterhin besorgniserregend. Lokale Beamte, darunter der Stadtbauunternehmer Sascha Bundi, erkennen an, dass alle Unternehmen, die in der Region tätig sind, die gesetzlichen Anforderungen uneingeschränkt erfüllen müssen. Er betonte, dass nur durch kollektive Verantwortung Wasserstraßen wie der Tegelbach wirksam geschützt werden können. Die Stadt wartet derzeit auf die Ergebnisse der laufenden Verfahren und fordert alle Beteiligten auf, ihre Verantwortung ernst zu nehmen.

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Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

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SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 70vor 16 Tagen
Industrieabwasser ist schuld – Immer wieder tote Fische in Thurgauer Bach – wer ist zuständig?

In der Region Tegelbach bei Frauenfeld, Kanton Thurgau, sind mehrere hundert Fische und Flusskrebse tot aufgefunden worden, nachdem verschmutzte Industrieabwasser in den Bach floss. Das Abwasser stammt von der Bioenergie Frauenfeld AG, einer Tochterfirma der Schweizer Zucker AG. Dieser Vorfall markiert den vierten Fischsterben in Tegelbach innerhalb der letzten sieben Jahre, allein durch die Zuckerfabrik oder ihre Tochterfirma verursacht. Die Ursache des Abwassers wurde auf eine Verstopfung in einem Rohr zurückgeführt, wodurch das Abwasser unbemerkt in den Bach gelangte. Die zuständige Behörde, das Amt für Umwelt des Kanton Thurgau, hat bereits Maßnahmen eingeleitet, um solche Verschmutzungen zu verhindern. Beide, die Zuckerfabrik und die Bioenergie Frauenfeld AG, müssen ihre Entwässerungskonzepte verbessern und überprüfen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt neutral und konzentriert sich auf Fakten, ohne klare politische Einflüsse oder emotionale Bewertungen. Die Quellen werden objektiv genannt, und die Verantwortlichkeiten werden sachlich aufgeteilt. Es wird keine eindeutige Parteilichkeit oder ideologische Prägung erkannt,

Warum Faktentreue (85): The article accurately reports that industrial wastewater from Bioenergie Frauenfeld AG caused fish deaths in the Tegelbach, aligning with the primary source document. It mentions the company’s connection to Schweizer Zucker AG and confirms the cause through a statement from the company’s CEO. Howev

Warum Objektivität (70): The tone leans toward blaming the industry, particularly highlighting repeated incidents and linking them to the Zuckerfabrik. While factual, the narrative has a somewhat accusatory tone, suggesting a bias against industrial activity.

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