Die indonesische Regierung erkannte die zunehmenden Auswirkungen globaler Unsicherheiten an und beschrieb sie als die "neue Normalität" und betonte die Notwendigkeit einer verstärkten Governance, finanziellen Reformen und internationalen Zusammenarbeit, um die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten. Der stellvertretende Vertreter für staatliche Unternehmen, Ferry Irawan, hob geopolitische Spannungen, die Volatilität des Finanzmarktes und die Unterbrechungen der Lieferkette als große Risiken hervor und nannte die Spannungen zwischen den USA und dem Iran als potenzielle Faktoren, die sich auf die globalen Rohstoffpreise und die offene Wirtschaft Indonesiens auswirken. Er stellte fest, dass trotz dieser Herausforderungen die wirtschaftlichen Grundlagen Indonesiens stark bleiben, unterstützt durch Projektionen des Internationalen Währungsfonds und der Asiatischen Entwicklungsbank, die ein BIP-Wachstum von 5% und 5,2% für 2026 prognostizieren. Die Regierung skizzierte mehrere wichtige Reformen, die darauf abzielen, die finanzielle Stabilität zu verbessern, einschließlich des Ausbaus der lokalen Währung, der Verbesserung der Finanzkompetenz und der Förderung der Transformation und der grünen digitalen Wirtschaft.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über Indonesiens Wirtschaftsstrategie als Reaktion auf globale Unsicherheiten, ohne offen eine bestimmte politische Ideologie zu bevorzugen.



