Indien und China hielten ihre 36. Sitzung des Arbeitsmechanismus für Konsultation und Koordination über indisch-chinesische Grenzangelegenheiten (WMCC) in Neu-Delhi ab, die sich auf die Grenzbegrenzung, das Grenzmanagement und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit konzentrierte. Indien betonte die Notwendigkeit, dass China technische Details zu Vorhaben vorlegt, die grenzüberschreitende Flüsse betreffen, insbesondere in Bezug auf einen großen Damm, der auf dem Yarlung Tsangpo-Fluss (der als Brahmaputra in Indien fließt) gebaut wird. Dieser Damm, der schätzungsweise dreimal so viel Strom erzeugt wie Chinas Drei-Schluchten-Damm, wirft Umweltbedenken für die nachgelagerten Regionen in Indien und Bangladesch auf. Die Sitzung folgte früheren Diskussionen und zielte darauf ab, Frieden und Ruhe entlang der tatsächlichen Kontrolllinie (LA) zu bewahren, wobei beide Seiten vereinbart haben, weiterhin etablierte diplomatische und militärische Kanäle zu nutzen, um ungelbare Probleme zu lösen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über die bilateralen Gespräche zwischen Indien und China und betont die Positionen beider Nationen, ohne offen eine Seite zu begünstigen.




