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Im Juni und Juli so viele Hitzetote wie nie
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Im Juni und Juli so viele Hitzetote wie nie

In Österreich sind im Juni und Juli 646 Menschen aufgrund von Hitze gestorben ein neuer Rekord für diesen Zeitraum. Dies ergibt sich aus Berechnungen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Der bisherige Rekord lag bei 570 Todesfällen im Jahr 2022. Die steigende Zahl von Hitzetagen belastet nicht nur Einzelpersonen, sondern auch das gesamte Gesundheitssystem. Eine Analyse der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zeigt, dass über 70 % der Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen sowie 80 % der Primärversorgungseinheiten mit mindestens 20 Hitzetagen konfrontiert waren. Gesundheitsministerin Korinna Schumann betont, dass neben der Zahl der Hitoten auch die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem analysiert werden müssen.

Im Juni und Juli dieses Jahres verzeichnete Österreich laut Berechnungen der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGES) die höchste Zahl von Hitze-bedingten Todesfällen. Das Gesundheitsministerium bestätigte, dass 646 Menschen in diesen Monaten an Hitze starben und damit die bisherigen Rekorde übertrafen. Diese Zahl markiert einen starken Anstieg im Vergleich zu früheren Jahren, mit 570 Hitze-bedingten Todesfällen im gleichen Zeitraum im Jahr 2024 und nur 284 im Jahr 2023. Die Daten unterstreichen die wachsenden Auswirkungen extremer Temperaturen auf die öffentliche Gesundheit in Österreich. Der Sommer 2025 war besonders schwerwiegend, da längere Zeiträume mit hohen Temperaturen das Gesundheitssystem zusätzlich belasteten.

Eine neue Analyse der Österreichischen Gesundheitsgesellschaft (GÖG) zeigt, welche medizinischen Einrichtungen am stärksten von Hitzebelastung betroffen sind. Nach langfristigen Durchschnittswerten waren rund 20 Prozent der untersuchten Einrichtungen mit hoher Hitzebelastung konfrontiert. In diesem Jahr war die Situation jedoch viel intensiver: Mehr als 70 Prozent der Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegeheime sowie 80 Prozent der Grundversorgungseinheiten erlebten bis Ende Juli mindestens 20 Tage extremer Hitze.

Die Gesundheitsministerin Korinna Schumann betonte, dass es notwendig ist, über die Zahl der hitzebedingten Todesfälle hinaus zu schauen und zu prüfen, wie sich steigende Temperaturen auf das Gesundheitssystem selbst auswirken. Sie stellte fest, dass den Einrichtungen, die sich um Personen mit höherer Verwundbarkeit kümmern, besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. "Wir müssen uns nicht nur auf die Zahl der hitzebedingten Todesfälle konzentrieren", sagte sie. "Schumann fügte hinzu, dass die Regierung derzeit die Daten analysiert, um Problembereiche zu identifizieren und festzustellen, wo gezielte Interventionen erforderlich sind.

"Wir werden nicht so tun, als gäbe es eine einfache Lösung für ein komplexes Problem", sagte sie. "Wolfgang Katzian, Präsident des österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), forderte erneut weitere Hitzeschutzmaßnahmen für Arbeitnehmer angesichts des Klimawandels und der aktuellen Hitzewelle. Er erklärte, dass solche Maßnahmen bereits in das Regierungsprogramm aufgenommen worden seien. Die Zahlen für Hitze-bedingte Mortalität basieren auf einem wissenschaftlichen Modell, das von AGES entwickelt wurde. Hitze wird in offiziellen Dokumenten und Datenbanken selten als direkte Todesursache aufgeführt. Allerdings kann sie bereits bestehende Herz- und Lungenkrankheiten verschlimmern.

Um die Zahl der hitzebedingten Todesfälle zu schätzen, werden Mortalitäts- und Wetterdaten statistisch analysiert, um zu beurteilen, wie viele Todesfälle mit ungewöhnlicher Hitzebelastung in Verbindung gebracht werden können.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen die Schwere der Situation und die dringende Notwendigkeit anpassungsfähiger Strategien, um gefährdete Bevölkerungsgruppen und die Gesundheitsinfrastruktur vor zukünftigen Hitzewellen zu schützen.

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In Österreich sind im Juni und Juli 646 Menschen aufgrund von Hitze gestorben ein neuer Rekord für diesen Zeitraum. Dies ergibt sich aus Berechnungen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Der bisherige Rekord lag bei 570 Todesfällen im Jahr 2022. Die steigende Zahl von Hitzetagen belastet nicht nur Einzelpersonen, sondern auch das gesamte Gesundheitssystem. Eine Analyse der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zeigt, dass über 70 % der Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen sowie 80 % der Primärversorgungseinheiten mit mindestens 20 Hitzetagen konfrontiert waren. Gesundheitsministerin Korinna Schumann betont, dass neben der Zahl der Hitoten auch die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem analysiert werden müssen.

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