Die Mitgliedsstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) werden am 24. Juli 2025 darüber abstimmen, ob sie Chefankläger Karim Khan wegen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens entlassen sollen. Khan, 56, bestreitet Fehlverhalten und behauptet, dass die Entscheidung des Leitungsorgans des Gerichts verfahrensrechtlich unfair und ohne Beweise sei. Die Abstimmung folgt auf zunehmende Kritik der USA an der ICC, wobei Außenminister Marco Rubio das Gericht als "Wahnsinnige" bezeichnet und behauptet, dass US-Beamte dort niemals vor Gericht gestellt werden würden. Die USA, obwohl sie kein Mitglied sind, haben 11 ICC-Beamte, einschließlich Khan, wegen Haftbefehlen gegen israelische Führer sanktioniert. Frankreich und die Niederlande, die beide Khans Entlassung unterstützen, haben angegeben, dass sie dafür stimmen werden.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel stellt den IStGH und seinen Staatsanwalt Karim Khan in einem negativen Licht dar, insbesondere durch die Kritik der USA und die Darstellung des Gerichtshofs als politisch voreingenommen.


