Kroatische Spezialisten haben die Batterie eines Volvo V60 Plug-in Hybrid aus dem Jahr 2015 nach mehr als einer halben Million Kilometern Benutzung geöffnet und waren überrascht, dass sie noch funktionsfähig war. Das Fahrzeug war in die EV-Klinik in Kroatien gebracht worden, wo die Techniker zunächst mehrere mechanische Probleme vermuteten. Nach dem Demontage des Unterraumbereichs des Autos entdeckten sie eine Hochvoltbatterie mit einem Gewicht von über 120 Kilogramm. Was folgte, war sowohl überraschend als auch beeindruckend. Die ursprünglich mit dem Auto installierte Batterie zeigte Anzeichen von extremer Schwellung und Beschädigung. Der innere Widerstand hatte im Laufe der Zeit deutlich zugenommen, was zu Überhitzung und Verformung der Zellen führte.
Trotz dieser Probleme hatte die Batterie weiter funktioniert und das Fahrzeug fast fünf Jahre lang betriebsbereit gehalten. Sie hatte über 514.000 Kilometer zurückgelegt, was für eine Hybridbatterie ihres Alters eine außergewöhnliche Leistung ist. Die wahre Offenbarung kam jedoch, als das Team die Seriennummer der Batterie mit den im Volvo-System gespeicherten Daten verglich. Zu ihrer Überraschung bestätigte das Ergebnis, dass dies die ursprüngliche Batterie war, die mit dem Auto aus der Fabrik gekommen war.
Sie beschlossen, die Echtheit der Packung zu überprüfen. Nachdem sie bestätigt hatten, dass die Batterie tatsächlich original war, änderte sich der Ton ihrer Bewertung dramatisch. Sie lobten die Haltbarkeit und Leistung der Batterie und stellten fest, wie sie es geschafft hatte, eine so lange Strecke zu überstehen, während sie ihre Funktionalität beibehielt. "Bravo für Volvo und LG Chem", bemerkte ein Techniker. "Die LG Chem-Zellen erhielten insbesondere eine besondere Anerkennung. "Diese Zellen verdienen eine Auszeichnung", schlossen die kroatischen Experten und zitierten ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit auf der Grundlage früherer Serviceerfahrungen.
Der V60 D6, der als erster Diesel-Plug-in-Hybrid in der Serienproduktion eingeführt wurde, kombinierte einen Dieselmotor mit einem Elektromotor, um ein Gleichgewicht zwischen Reichweite und täglicher Benutzerfreundlichkeit zu bieten.
Verwendete Ersatzpakete von unbekanntem Zustand waren für zwischen 4.000 und 10.000 Euro erhältlich. Obwohl die Techniker die Haltbarkeit der Originalzellen anerkannten, kritisierten sie die Kosten für eine neue Batterie als nicht nachhaltig. Die Frage des Ersatzes des vorhandenen Pakets blieb ungelöst, da es keine geeigneten Ersatzzellen gab, die den ursprünglichen Spezifikationen entsprachen.
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