Der Artikel behandelt die hohen Preise des Krebsmedikaments "Keytruda" und die Debatte um seine Kosten und Gewinne. Keytruda ist seit etwa 12 Jahren auf dem Markt und gilt als Meilenstein in der Krebsforschung, insbesondere für seine Rolle in der Immuntherapie. Der Hersteller, MSD, behauptet, dass über 50 Milliarden US-Dollar in seine Entwicklung investiert wurden, einschließlich Forschung, klinischen Studien, Kooperationen und Produktion. Die Nichtregierungsorganisation Public Eye bestreitet jedoch diese Zahl und schätzt die Kosten auf etwa zwei Milliarden US-Dollar. Experten vermuten, dass die anfänglichen Entwicklungskosten für solche Medikamente in der Regel zwischen 22,5 Milliarden US-Dollar liegen, zusätzliche Kosten entstehen durch weitere Genehmigungen für verschiedene Arten von Krebs. In der Schweiz gehört Keytruda zu den teuersten Medikamenten, die von der Grundversicherung abgedeckt werden, mit jährlichen Kosten von mehr als 180 Millionen Schweizer Franken.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven - die Behauptung von MSD über hohe Entwicklungskosten und die niedrigere Schätzung von Public Eye - ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





