Die deutsche Regierung hat die Implementierung der elektronischen Rechnungsstellung (e-Rechnung) für B2G-Transaktionen ab 2025 vorgeschrieben. Dieser regulatorische Wandel erfordert, dass Softwareentwickler und Anbieter von Buchhaltungs- und ERP-Systemen ihre Anwendungen an neue rechtliche und technische Standards anpassen.
Der Workshop konzentrierte sich auf die praktische Anwendung von XML-basierten Rechnungsformaten wie Cross Industry Invoice (CII), Universal Business Language (UBL), Factur-X und ZUGFeRD, die für B2G-Interaktionen erforderlich sind.
Die Teilnehmer beschäftigten sich während der gemeinsamen Online-Sitzungen mit der Problemlösung in Echtzeit, gefolgt von unabhängigen Arbeitszeiten, in denen sie bestimmte Aufgaben bewältigten. Diese Aufgaben wurden später in Gruppendiskussionen mit Ausbildern überprüft, so dass die Teilnehmer praktische Herausforderungen bewältigen und direktes Feedback erhalten konnten. Diese Struktur ermöglichte eine allmähliche Vertiefung des Wissens durch angewandtes Lernen. Die Veranstaltung fand vollständig online statt, mit Sitzungen, die jeden Tag von 9:00 bis 12:30 Uhr stattfanden. Die Termine waren für den 5., 7. und 9. Oktober 2026 festgelegt. Frühere Anmeldungen können von einem Rabatt von 10% profitieren, der bis zum 7. September 2026 verfügbar ist.
Der Workshop zielte darauf ab, sowohl theoretische Erkenntnisse als auch umsetzbare Schritte für die Integration der elektronischen Rechnungsstellung in bestehende Systeme zu liefern. Unter der Leitung von zwei Experten mit umfangreicher Erfahrung auf diesem Gebiet kombinierte die Sitzung akademisches Wissen mit der Praxis der Branche. Andreas Pelekies, ein technischer Innovator hinter dem ZUGFeRD-Standard und Co-Autor mehrerer internationaler Standards, brachte eine grundlegende Perspektive mit. Jochen Stärk, ein Diplom-Computerwissenschaftler und erfahrener Backend-Entwickler, der sich auf die elektronische Rechnungsstellung spezialisiert hat, trug praktische Expertise bei. Ihr dualer Ansatz sorgte für eine umfassende Abdeckung sowohl technischer als auch betrieblicher Aspekte.
Die Teilnehmer umfassten Softwareentwickler, Projektmanager und Systemintegratoren, die an Rechnungsstellungslösungen arbeiteten. Darüber hinaus fanden Hersteller von ERP- und Buchhaltungssoftware sowie Datenwissenschaftler, die Rechnungsdatenanalysen durchführten, die Inhalte relevant. Die kleine Gruppengröße erleichterte die personalisierte Interaktion, so dass die Teilnehmer spezifische technische Probleme diskutieren und Einblicke von Personen erhalten konnten, die direkt an der Standardentwicklung und der Real-World-Implementierung beteiligt waren. Der Workshop behandelte die wachsende Notwendigkeit der Einhaltung digitaler Rechnungsstellungsmandate, insbesondere in der Beschaffung im öffentlichen Sektor.
Da immer mehr Länder ähnliche Vorschriften einführen, wird die Fähigkeit, konforme Rechnungen zu verarbeiten und zu generieren, zunehmend kritisch. Durch das Angebot von gezielten Schulungen unterstützte die Veranstaltung Fachleute bei der Vorbereitung ihrer Systeme auf zukünftige Anforderungen und der Gewährleistung einer nahtlosen Integration mit staatlichen Plattformen.
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