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Häusliche Pflege durch Private – Wallis stoppt Zulassungen für neue private Spitex-Firmen
CH🏛️ PolitikProgressivvor 4 Tagen

Häusliche Pflege durch Private – Wallis stoppt Zulassungen für neue private Spitex-Firmen

Der Kanton Wallis in der Schweiz hat mit Wirkung zum 1. Juli 2026 die Erteilung neuer Lizenzen an private Spitex-Unternehmen unter Berufung auf steigende Kosten für die häusliche Gesundheitsversorgung eingestellt. Die Entscheidung zielt darauf ab, die Ausgaben zu drosseln, indem sie die Beteiligung des Privatsektors einschränkt, von der die Regierung behauptet, dass sie überteuert und sich auf lukrative Fälle konzentriert. Der Staatsrat von Wallis, Mathias Reynard, argumentiert, dass private Anbieter mehr Stunden für die gleiche Arbeit in Rechnung stellen und nur profitable Fälle auswählen, während öffentliche Dienste allen Bewohnern unabhängig vom Standort dienen müssen.

Wallis hat die Lizenzierung neuer privater Heimpflegeunternehmen mit Wirkung zum 1. Juli 2026 eingestellt, um die steigenden Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen. Diese Entscheidung folgt ähnlichen Maßnahmen im Kanton Tessin, die eine Verschiebung in der Regulierung privater Heimpflegedienste, bekannt als Spitex in der Schweiz, markieren.

Der Staatsrat Mathias Reynard erklärte gegenüber RTS, dass einige private Betreiber den Profit über das Wohlergehen der Patienten stellen, was zu überhöhten Abrechnungspraktiken führt. Er stellte fest, dass private Unternehmen oft mehr Stunden pro Fall verbuchen, was zu höheren Gesamtkosten beiträgt. "Für die gleiche Dienstleistung berechnen sie deutlich mehr", sagte er und fügte hinzu, dass Fälle von Überrechnungen bereits öffentlich kritisiert worden seien. Reynard beschuldigte private Unternehmen ferner, sich auf lukrative Fälle zu konzentrieren und sich hauptsächlich in städtischen Gebieten zu befinden, in denen die Reisezeiten kürzer sind, was die Rentabilität erhöhe.

Die Regierung argumentiert, dass diese Ungleichheit den gerechten Zugang zur Pflege untergräbt und öffentliche Ressourcen belastet. Die Entscheidung wurde nach rechtlichen Kämpfen mit Bundesbehörden getroffen. Im vergangenen Jahr hat der Kanton Wallis erfolgreich eine Bundesentscheidung angefochten, die es dem Kanton erlaubt, die Zahlungen an private Anbieter zu reduzieren, die die Mindestlohnstandards im Rahmen des Kollektivvertrags nicht erfüllen. Das Gericht bestätigte das Recht des Kanton Wallis, Zahlungsstrukturen anzupassen und seine Befugnis zur Kostenkontrolle zu stärken.

Thomas Birbaum, Generalsekretär der Wallis Association of Spitex Organizations, erklärte, dass einige private Firmen öffentliche Anbieter unterstützen, indem sie komplexe Fälle übernehmen, die mehr Zeit und Ressourcen erfordern. "Es gibt Spitex-Organisationen, die uns bitten, vollständige Fälle zu übernehmen, weil ihnen das Personal fehlt", erklärte er.

Birbaum behauptete auch, dass private Anbieter eine größere Flexibilität und Effizienz bieten als öffentliche. "Wir sind agiler und besser ausgestattet, um mit unterschiedlichen Anforderungen umzugehen", sagte er. Er fügte hinzu, dass Patienten nicht mit höheren Kosten konfrontiert sind, sobald sie ihren Versicherungsabzug überschreiten, da sowohl die Krankenversicherung als auch der Kanton die Ausgaben im Wallis übernehmen.

Während das private Spitex aufgrund seiner erkannten Bequemlichkeit und personalisierter Versorgung zu einem beliebten Modell geworden ist, argumentieren Kritiker, dass es die öffentliche Finanzierung untergraben und Ungerechtigkeiten schaffen könnte. Die Entscheidung von Wallis spiegelt eine wachsende Bereitschaft der Kantone wider, die regulatorische Kontrolle über private Anbieter durchzusetzen, auch inmitten des Rückstoßes der Industrie.

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SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichProgressivFaktentreue 85Objektivität 70vor 4 Tagen
Häusliche Pflege durch Private – Wallis stoppt Zulassungen für neue private Spitex-Firmen

Der Kanton Wallis in der Schweiz hat mit Wirkung zum 1. Juli 2026 die Erteilung neuer Lizenzen an private Spitex-Unternehmen unter Berufung auf steigende Kosten für die häusliche Gesundheitsversorgung eingestellt. Die Entscheidung zielt darauf ab, die Ausgaben zu drosseln, indem sie die Beteiligung des Privatsektors einschränkt, von der die Regierung behauptet, dass sie überteuert und sich auf lukrative Fälle konzentriert. Der Staatsrat von Wallis, Mathias Reynard, argumentiert, dass private Anbieter mehr Stunden für die gleiche Arbeit in Rechnung stellen und nur profitable Fälle auswählen, während öffentliche Dienste allen Bewohnern unabhängig vom Standort dienen müssen.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschuldigt die privaten Spitex-Anbieter, das System zu Gewinnzwecken auszunutzen, indem er Begriffe wie "Geschäft auf Kosten der Gesundheit" verwendet und die angebliche Überbewertung und selektive Fallbearbeitung hervorhebt.

Warum Faktentreue (85): The article reports on the Swiss canton of Valais stopping new private home care company licenses as of July 1, 2026. It cites government statements from Staatsrat Mathias Reynard, who criticizes private providers for overcharging and selecting lucrative cases. The information aligns with the cross-

Warum Objektivität (70): The article presents the government’s perspective with some emotive language such as 'Geschäft auf Kosten der Gesundheit' and 'Überverrechnung,' which may bias the reader toward viewing private providers negatively. While it includes quotes from officials, it lacks balance by not presenting countera

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