In dem Artikel werden Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Nutzung digitaler Gesundheitsdienste und der damit verbundenen Risiken für die Privatsphäre der Patientendaten diskutiert. Es wird die Rolle von Apps und Plattformen bei der Gesundheitsversorgung hervorgehoben, einschließlich KI-Tools für Dokumentation und Kostenanalyse. Es besteht jedoch eine wachsende Besorgnis darüber, wer diese Daten kontrolliert und das Potenzial für Missbrauch. Professor Paulina Jo Pesch betont die Einschränkungen der individuellen Zustimmung in komplexen Datenflüssen und fordert klarere Mechanismen zum Widerruf von Berechtigungen. Sie befasst sich auch mit der Machtkonzentration unter Anbietern wie Doctolib und Jameda und stellt die Frage, ob europäische Cloud-Lösungen allein ausreichen. Die Diskussion beinhaltet Warnungen vor zu starkem Vertrauen auf KI-Systeme ohne ordnungsgemäße Bewertung ihrer Wirksamkeit und Sicherheit.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Das Thema beinhaltet zwar wichtige regulatorische und ethische Überlegungen im Zusammenhang mit der Datenverwaltung, stellt jedoch eine ausgewogene Diskussion sowohl der Herausforderungen als auch der vorgeschlagenen Lösungen dar.






