Guinea-Bissau hat am Sonntag ein Referendum abgehalten, um zu entscheiden, ob dem Präsidenten erweiterte Befugnisse gewährt werden sollen, da die Nation vom Militär zur zivilen Regierung übergeht. Die vorgeschlagene Verfassungsänderung zielt darauf ab, das Land von einem parlamentarischen System zu einem präsidialen zu verwandeln, so dass der Präsident den Premierminister ernennen und entlassen und das Parlament auflösen kann. Diese Änderung würde die Größe des Parlaments von 102 auf 65 Sitze reduzieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Rechtfertigung der Militärjunta für das Referendum als auch die Bedenken der Opposition, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.






