Der österreichische Nationalrat hat zwei neue Schulfächer genehmigt: "Medien und Demokratie" und "Computerwissenschaften und künstliche Intelligenz". Die Entscheidung wurde von der Regierungskoalition getroffen, aber die Oppositionsparteien kritisierten sie, insbesondere in Bezug auf mögliche Kürzungen der Lateinklassen. Der Bildungssprecher der FPÖ beschuldigte die Regierung der Senkung der Bildungsstandards, während die stellvertretende Vorsitzende der Grünen Partei, Sigrid Maurer, klarere Regeln forderte. Die neuen Fächer werden zwei wöchentliche Stunden für "Medien und Demokratie" und eine Stunde für den erweiterten Informatik-Lehrplan haben. Die Schulen werden die Autonomie bei der Entscheidung behalten, ob sie die Zeit für zweite Fremdsprachen oder Latein reduzieren. Sowohl die ÖVP als auch der Bildungsminister lobten den Kompromiss und betonten die Stärkung der Schulautonomie und die Möglichkeit, klassische Sprachen wie Latein und Griechisch zu verstärken, wenn gewünscht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Zustimmung der Regierungskoalition zu den neuen Themen als auch die Kritik der Opposition.


