Eine geheime Studie, die vor über zehn Jahren von den österreichischen staatlichen Verkehrsbehörden durchgeführt wurde, wurde auf Anfrage der Grünen der Steiermark veröffentlicht. In der Studie wurde die Durchführbarkeit der Einführung von Mautgebühren für Schwerlastfahrzeuge (LKW) über 3,5 Tonnen auf allen Straßen in ganz Österreich bewertet. Nach den von Grüne-Vertreter Lambert Schönleitner vorgelegten Erkenntnissen wäre die Maut praktisch und vorteilhaft, indem die Kosten für die Straßenwartung gerechter auf diejenigen verteilt würden, die am meisten dazu beitragen. Die Studie legt nahe, dass eine solche Maut erhebliche Einnahmen generieren könnte, allein in der Steiermark bis zu 120 Millionen Euro pro Jahr, und Infrastrukturprojekte finanzieren könnte, während die Verkehrsstaus und die Umweltauswirkungen reduziert werden. Die Grünen argumentieren, dass die Studie von früheren Beamten absichtlich verborgen wurde und dass sie die Behauptung widerlegt, dass die Mautgebühren die Unternehmen übermäßig belasten würden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Studie als eine fortschrittliche Lösung für die Finanzierung der Straßenwartung und betont dabei die Fairness und die wirtschaftlichen Vorteile.





