Google hat das oberste Gericht der Europäischen Union gebeten, eine Berufung der EU-Wettbewerbsregulierungsbehörden wegen einer Geldbuße von 1,49 Milliarden Euro (1,7 Milliarden US-Dollar) im Jahr 2019 abzulehnen. Der Fall beruht auf einem Urteil von 2024, das die Geldbuße aufhob und Fehler in der Bewertung der Vertragspraktiken von Google mit Verlagen durch die Europäische Kommission anführte. Die Kommission argumentierte, dass die Klauseln von Google Wettbewerber daran hindern, auf Websites von Verlagen zu werben, was ihre Dominanz in der Online-Suche verstärkt. Googles Anwalt behauptete, dass die neuen Argumente der Kommission fehlerhaft seien und Beweise für Wettbewerbschancen für Rivalen ignoriert hätten. Der Anwalt der Kommission kritisierte das Urteil des unteren Gerichts, weil es die etablierte Rechtsprechung untergrabe. Im November wird eine nicht bindende Gutachtenstellung erwartet, wobei ein endgültiges Urteil noch aussteht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten des Rechtsstreits, ohne offen Google oder die Europäische Kommission zu begünstigen.




