Der niederländische Fußballverband KNVB hat sich von FIFA-Präsident Gianni Infantino distanziert und umfassende Reformen innerhalb der FIFA gefordert. Der KNVB schlägt vor, vor den FIFA-Wahlen im März 2023 einen internationalen Sondergipfel abzuhalten, mit dem Argument, dass ein neuer Präsident allein unzureichend ist. Sie betonen die Notwendigkeit, die Art und Weise zu ändern, wie die FIFA regiert wird, und das Vertrauen in die Organisation wiederherzustellen. Der KNVB schlägt vor, eine Reformkonferenz in Amsterdam zu organisieren, auf der Ideen aus globalen Fußballverbänden und Konföderationen diskutiert werden können. Sie befürworten mehr Transparenz, gerechte Verteilung von Geldern und Berücksichtigung von Menschenrechten und Nachhaltigkeit bei Entscheidungen wie der Auswahl der WM-Gastgeber. Der KNVB betont, dass diese Initiative in Zusammenarbeit mit allen 211 FIFA-Mitgliedsverbänden und Konföderationen weltweit entwickelt werden sollte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Forderung des KNVB nach Reformen als eine fortschrittliche Haltung, die Transparenz, Rechenschaftspflicht und die Einbeziehung globaler Perspektiven betont.





