Laut Jared Cooney Horvath, dem Autor von "The Digital Delusion", ist die Generation Z die erste Generation in der Geschichte, die eine geringere kognitive Entwicklung im Vergleich zu früheren Generationen aufweist. Dieser Trend begann um 2010 und fiel mit der zunehmenden Integration digitaler Technologie in die Bildung zusammen. Horvath argumentiert, dass sich die Bildungsqualität zwischen 1996 und 2010 deutlich verbessert hat, aber der Aufstieg von Bildschirmen in Schulen das kognitive Wachstum behindert hat, indem die menschliche Interaktion durch Technologie ersetzt wurde. Er schlägt vor, dass die Verwendung von Tools wie Computern zu früh die Entwicklung von Grundkompetenzen verhindert und Abhängigkeit schafft, anstatt unabhängiges Lernen zu fördern. Horvath hebt Beispiele wie Singapur und Japan hervor und stellt fest, dass Länder mit starken akademischen Leistungen auch ein hohes Maß an Kreativität aufweisen, was auf einen direkten Zusammenhang zwischen dem Erwerb von Wissen und kognitiven Fähigkeiten hindeutet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befasst sich mit Bildungstrends und kognitiver Entwicklung, ohne eine klare ideologische Haltung einzunehmen.






