Die Zahl der Grundschüler in Slowenien, die aufgrund von Sprach- und Sprachstörungen eine Beratung erhalten, ist laut Angaben des Bildungs-, Wissenschafts- und Jugendministeriums im letzten Jahrzehnt deutlich gestiegen. Zuvor waren etwa 1.000 Schüler betroffen, aber Ende des vergangenen Schuljahres war diese Zahl auf 2577 gestiegen. Untersuchungen zeigen, dass 30% der Kinder im Vorschulalter im Alter von drei bis sechs Jahren Sprach- und Sprachschwierigkeiten haben, obwohl mehr als die Hälfte keine Sprachtherapie besucht. Dieser Anstieg ist nicht auf den wachsenden Anteil der Kinder zurückzuführen, deren Muttersprache nicht Slowenisch ist, da die zweisprachigen Kinder nicht in die Zählung einbezogen werden, wenn ihre Probleme auf eine Sprache beschränkt sind. Zu den Faktoren, die zum Anstieg beitragen, gehören Veränderungen im Lebensstil, Ernährung, Gesundheitsfaktoren und übermäßige Bildschirmzeit. Sprachtherapeuten weisen sowohl biologische als auch ökologische Ursachen wie häufige Krankheiten, anatomische Infektionen, Ohrunterschieden und schlechte familiäre Kommunikation hinzu.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten und Expertenmeinungen, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten.Er erörtert die wachsende Besorgnis über Sprach- und Sprachstörungen bei Kindern und führt diese auf verschiedene Faktoren wie Lebensstil, Gesundheit und Technologieeinsatz zurück, ohne eine Position zu beziehen.





