Am Samstagnachmittag fand in Zürichs Oerlikon-Viertel der "Marsch für das Leben" statt, der die größte Versammlung von Anti-Abtreibungsaktivisten in der Schweiz markierte. Die Veranstaltung unter dem Motto "Gemeinsam für das Leben" zielte darauf ab, Männer und Väter, die von unerwarteten Schwangerschaften und ihren emotionalen Folgen betroffen sind, zu sensibilisieren. Obwohl die Organisatoren Tausende von Teilnehmern erwarteten, verlief die Demonstration friedlich, bis sie von etwa 200 maskierten Gegendemonstranten konfrontiert wurde, die die Route blockierten, Container umstürzten und Feuerwerkskörper auslösten. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, die Straße zu räumen, verwendete die Polizei Wasserwerfer, um die Demonstranten zu zerstreuen. Zusätzliche Vorfälle beinhalteten Flaschen, die auf Beamte geworfen wurden, was zur vorübergehenden Verhaftung von zwei Personen führte, die die Polizei bedroht hatten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung sowohl der Pro-Life-Demonstration als auch des Gegenprotests und beschreibt detailliert die von beiden Gruppen ergriffenen Maßnahmen und die Reaktion der Polizei, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.
![[Video] Auf dem Fluss forderten Wanderer die Rechte für ungeborene Kinder](https://images.weserv.nl/?url=nova24tv.si%2Fwp-content%2Fuploads%2F2026%2F09%2Fhod1.jpeg&w=3840&q=75&output=webp&we)


