Das Scotch College in Melbourne erlebte heftige Reaktionen, nachdem eine Anti-Abtreibungsaktivistin, Dr. Emma Wood, im Rahmen des christlichen Lehrplans einen Vortrag an Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse gehalten hatte. Die Schüler und Mitarbeiter äußerten Schock und Unbehagen über den Inhalt, der Diskussionen über Abtreibung als "Schäden, die einem ungeborenen Menschen zugefügt werden" und Verweise auf "Babys, die nach einer Abtreibung lebendig geboren werden" beinhaltete. Der Schulleiter Dr. Scott Marsh gab zu, dass die Eltern nicht im Voraus über den Vortrag informiert wurden, und entschuldigte sich für den Mangel an Kommunikation, obwohl er sich nicht für den Inhalt selbst entschuldigte. Einige Schüler fühlten sich angeblich durch die Präsentation verärkt, und die Schule räumte ein, dass das Thema starke Reaktionen innerhalb der Gemeinschaft auslöste. Marsh erklärte, dass die Schüler zusätzliche Möglichkeiten haben würden, das Thema in den kommenden Klassen zu diskutieren, während er die Entscheidung verteidigte, Wood als Teil der Exposition der Schüler gegenüber verschiedenen Standpunkten einzuladen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Veranstaltung als umstritten aufgrund der Anti-Abtreibungs-Haltung des Redners und der Unannehmlichkeiten, die unter Studenten und Mitarbeitern verursacht wurden.



