Die Log Cabin Republicans, die größte Organisation, die homosexuelle Konservative und heterosexuelle Verbündete innerhalb der Republikanischen Partei vertritt, hat angekündigt, dass sie sich nicht mehr für Transgender-Rechte einsetzt.
Hemminger erklärte, dass die Gruppe 1977 mit dem Ziel gegründet wurde, eine inklusivere GOP-Partei für schwule Amerikaner zu schaffen, die sich an Prinzipien wie begrenzte Regierung, individuelle Freiheit und Gleichheit halten. Er betonte, dass die Organisation immer in verfassungsmäßigen Idealen verwurzelt war, insbesondere in gleichem Schutz und individueller Freiheit. Er behauptete jedoch, dass die aktuelle Richtung der Transgender-Bewegung sich von den Bedenken der Erwachsenen entfernt und zunehmend auf Minderjährige ausgerichtet hat.
Damals glaubte die Gruppe, dass die Erlaubnis für Erwachsene, ihr Glück ohne staatliche Einmischung zu verfolgen, mit ihren Gründungsprinzipien im Einklang stand. Hemminger stellte fest, dass die Gruppe die Entwicklung der Transgender-Bewegung nicht vorausgesehen hatte, die sich, wie er argumentierte, auf Probleme mit Kindern konzentriert, wie die Einbeziehung radikaler Gender-Ideologie in Schulpläne, die Teilnahme biologischer Männer an weiblichen Sportarten und die Bereitstellung von Gender-Reassignment-Behandlungen für Minderjährige ohne elterliche Zustimmung. Hemminger beschrieb diese neue Ära der Geschlechtsidentitätspolitik als nicht mit der Mission der Gruppe ausgerichtet.
Er schlug vor, dass der wachsende Einfluss des radikalen Transgender-Aktivismus zu einem Rückgang der öffentlichen Unterstützung für traditionelle Homosexuellenrechte, einschließlich der Unterstützung für gleichgeschlechtliche Ehen, geführt habe. Er schrieb diesen Trend jüngeren Wählern zu, die mit dem historischen Fortschritt der LGBTQ+-Gemeinschaft nicht vertraut sind und deren Ansichten von zeitgenössischen Aktivistenbewegungen geprägt sind. Nach ausführlichen Beratungen mit seinen Mitgliedern stimmte der Verwaltungsrat der Log Cabin Republicans dafür, seinen Advocacy-Fokus auf Fragen der sexuellen Orientierung und konservativen Werte zu beschränken. Hemminger stellte klar, dass die Entscheidung die Mitgliedschaft nicht beeinträchtigt, die für alle Konservativen offen bleibt.
Die Gruppe bekräftigte, dass ihre Kernmission unverändert bleibt und ihr Engagement für konservative Prinzipien betont, die die Freiheiten aller Amerikaner schützen. Die Entscheidung kommt inmitten breiterer politischer Entwicklungen in Bezug auf Transgender-Rechte. Die Trump-Regierung hat Schritte unternommen, um die Bundesfinanzierung für geschlechtsbezogene Pflege für Minderjährige zu reduzieren und hat eine Politik vorgeschlagen, die Pässe erfordert, um das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht widerzuspiegeln.
In der Zwischenzeit hob die Human Rights Campaign (HRC) die zunehmende Sichtbarkeit und den Einfluss der LGBTQ+-Community in den Vereinigten Staaten hervor. 6 Millionen Amerikaner identifizieren sich als Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender oder Gender Diverse, was einen historischen Höchststand darstellt. Robinson betonte, dass die LGBTQ+-Community jetzt in fast jedem Staat präsent ist und einen signifikanten Einfluss auf den öffentlichen Diskurs und die Politik hat.
Da die LGBTQ+-Bevölkerung an Zahl und Einfluss weiter wächst, scheint der zukünftige Kurs der Interessenvertretung und der Politikgestaltung zu diesen Themen für eine weitere Entwicklung bereit zu sein.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden