Eine Studie der Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) zeigt, dass sich die Gannet-Populationen in zwei der größten Kolonien der Welt - Bass Rock in Schottland und Grassholm in Wales - seit fast zwei Jahrzehnten wahrscheinlich nicht von den Auswirkungen des Vogelgrippe-Ausbruchs von 2022 erholen werden. Der Ausbruch führte zu einem vierfachen Anstieg der Erwachsenen-Gannet-Todesfälle, was zu einem Rückgang von 26% in der Bass-Rock-Kolonie und einem Rückgang von 38% in Grassholm führte. Forscher warnen davor, dass der Verlust erwachsener Brutvögel langfristige Folgen für die Erholung der Population haben wird. Die Studie empfiehlt, den globalen Schutzstatus der Nord-Gannet, die derzeit auf der IUCN-Roten Liste als "least concern" eingestuft sind, aufgrund der schweren Auswirkungen des Ausbruchs zu überarbeiten. Bass Rock, jetzt im Besitz von RBSP Scotland, beherbergt die größte Gannet-Kolonie der Welt, aber jüngste Umfragen deuten, dass sich die Seevogelpopulationen im Vereinigten Königreich weiter verschlechtern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten aus der RSPB-Studie, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen.




