Ein französisches Patrouillenschiff feuerte während einer militärischen Übung in der Straße von Gibraltar, die von der BBC live übertragen wurde, 17 Schüsse ab. Das Filmmaterial zeigte, wie das Schiff in internationalen Gewässern südlich von Plymouth, England, das Feuer eröffnete. Während eines Interviews mit dem BBC-Journalisten Michael Keohan beschrieb der britische Innenminister Chris Philp die Situation als äußerst ungewöhnlich und stellte fest, dass keine Warnungen erteilt wurden und das Feuer unprovoziert erschien. Philp schlug vor, dass die Aktion ein Einschüchterungsversuch gewesen sein könnte, um die Berichterstattung über illegale Migrantenübergänge zu verhindern. Die britische Regierung hat die französischen Behörden kontaktiert, um die Umstände zu klären. Dieser Vorfall folgt auf ein weiteres ungewöhnliches Marine-Ereignis in der Region Anfang des Monats, bei dem ein russisches Kriegsschiff 74 Kilometer südlich von Plymouth Übungen durchführte.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt den Vorfall als mögliche Einschüchterung durch Frankreich gegen die Bemühungen des Vereinigten Königreichs, über Migrationsfragen zu berichten.





