Frankreich hat eine bahnbrechende Gesetzgebung gegen "Ultra-Fast-Fashion"-Marken wie Shein und Temu eingeführt, die diesen Unternehmen neue Gebühren auferlegt, um den durch übermäßige Produktion und Konsum von preiswerter Kleidung verursachten Umweltschäden zu bekämpfen. Das im Juni erlassene Gesetz zielt darauf ab, Überproduktion zu reduzieren und Nachhaltigkeit zu fördern, indem Marken auf der Grundlage des Volumens von Produkten, die sie online anbieten, sowie auf Faktoren wie Reparaturfähigkeit und Preisgestaltung bestraft werden. Diese Gebühren reichen von 0,25 € für Grundartikel bis zu 12 € für Mäntel, wobei sie bis 2030 weiter ansteigen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die französische Gesetzgebung als eine politische Maßnahme zur Bewältigung von Umweltproblemen im Zusammenhang mit der Schnellmode.




