Zwei französische Filmemacher, Gaël Mocaër und Sebastian Perez Pezzani, wurden zusammen mit ihrem togolesischen Mitarbeiter Fred Vedomey unter vorläufiger Freiheit freigelassen, nachdem sie seit Ende Juli in Togo wegen "falscher Erklärungen" inhaftiert waren. Sie waren am 27. Juli verhaftet worden, als sie eine Episode der Dokumentarserie "Les routes de l'impossible" für France Télévisions in Nordtogo, einer Region, die von Dschihadistenangriffen betroffen war, drehten. Sebastian Perez Pezzani wurde Anfang August freigelassen, um in Lomé medizinische Behandlung zu erhalten, obwohl sein Pass beschlagnahmt wurde. Ihre Freilassung wurde von ihrem Anwalt Martial Akpoak bestätigt, nachdem die togolesischen Medien berichtet hatten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen ausgewogenen Überblick über das Gerichtsverfahren gegen die Filmemacher, wobei sowohl die Anschuldigungen der togolesischen Behörden als auch die Leugnungen der Produktionsfirma der Filmemacher und ihres Anwalts zitiert werden.



