Der nigerianische Präsident Bola Tinubu hat dem Bezirksgericht der Vereinigten Staaten für den District of Columbia vier Argumente vorgelegt, warum seine nicht korrigierten Aufzeichnungen des FBI und der Drug Enforcement Agency vertraulich bleiben sollten. Sein Rechtsteam führte das US-amerikanische Informationsfreiheitsgesetz und das Datenschutzgesetz als Grund für die Nichtveröffentlichung an und argumentierte, dass es kein öffentliches Interesse an der Veröffentlichung der Informationen gibt und dass die Anfrage politisch motiviert sei. Dies folgt auf eine Klage, die von dem amerikanischen Transparenz-Befürworter Aaron Greenspan eingeleitet wurde, der die Dokumente nach der FOIA suchte. Oppositionsparteien in Nigeria haben Tinubu kritisiert und behauptet, dass Nigerianer das Recht haben, über die Vergangenheit des Präsidenten zu wissen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sowohl die Argumente des nigerianischen Präsidenten gegen die Offenlegung seiner Unterlagen als auch die Haltung der Opposition zur Förderung der Transparenz dar.



