Ford und Geely haben ein Joint Venture angekündigt, um zwei Elektro-SUVs im Ford-Werk in Valencia, Spanien, zu bauen, wobei Ford 66% des Eigentums hält. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die ungenutzte Produktionskapazität von Ford zu nutzen, die im Jahr 2025 mit nur 26% Auslastung betrieben wurde. Dieser Schritt erfolgt unter dem Druck der EU-Vorschriften, die verlangen, dass EVs mindestens 70% in Europa hergestellt werden, um für Subventionen in Frage zu kommen, was chinesische Automobilhersteller wie Geely, BYD und andere dazu veranlasst, europäische Produktionsstätten zu sichern. Während Ford die Partnerschaft als einen strategischen Schritt ansieht, um leerstehende Kapazitäten zu füllen und sein EV-Angebot zu erweitern, kritisieren US-Gesetzgeber die Entscheidung und betonen mögliche Widersprüche im Ansatz von Ford gegenüber chinesischen Automobilpartnerschaften.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Sicht der Situation, wobei sowohl die wirtschaftlichen Motive der Ford-Geely-Partnerschaft als auch die politischen Bedenken der US-Vertreter erörtert werden.



