Am Flughafen Leipzig/Halle wurde in der Nacht auf Mittwoch ein mutmaßlicher Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne gemeldet. Ein Flughafenmitarbeiter entdeckte eine Drohne mit vier Flügeln (Quadrokopter) im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs und drückte sie zu Boden. Die Polizei bestätigte, dass die Drohne eine Sprengladung enthielt. Der Flugbetrieb wurde kurzzeitig eingestellt, mehrere Flugzeuge wurden umgeleitet. Ein Flugzeug, das aufgrund der Sperrung starten musste, kollidierte mit einem anderen Flugobjekt nahe Leipzig. Eine leichtere Beschädigung wurde bei der DHL-Frachtmaschine in Hannover festgestellt. Das Landeskriminalamt untersuchte die Drohne und fand eine vierunkannte Sprengrichtung 800 sowie 800 Gramm. Bundestextenminister Alexander Dobrindtvorvor classifizierte den Fall als hybriden Anschlag.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung konzentriert sich auf Fakten und offizielle Stellungnahmen ohne erkennbare politische Prägung oder parteiische Haltung.



