Das Tool ermöglicht es Benutzern, eine Nummernschildnummer einzugeben und eine Datenbank zu durchsuchen, die Aufzeichnungen von über 241 Millionen Flock-Suchen enthält. Diese Aufzeichnungen enthalten Informationen darüber, ob ein bestimmtes Nummernschild von Benutzern des Systems manuell abgefragt wurde. Der Start folgt einer Reihe neuer Datenschutz- und Rechenschaftspflichtmaßnahmen, die Flock Safety am 13. August als Reaktion auf die zunehmende öffentliche Besorgnis über die Verwendung der automatisierten Nummernschildlesertechnologie (ALPR) eingeführt hat.
Website sammelt Daten aus Flock-Auditprotokollen, die durch öffentliche Aufzeichnungen und Transparenzportale der Regierung erhalten wurden. Diese Protokolle zeigen, wann ein Nummernschild auf der Flock-Plattform manuell durchsucht wurde, zusammen mit dem Grund für die Suche und anderen relevanten Auditdetails. Es ist wichtig zu beachten, dass die Datenbank nur öffentlich freigegebene Auditprotokolle enthält und somit eine unvollständige Sicht auf alle auf der Plattform durchgeführten Suchen bietet. Flock betreibt ein riesiges Netzwerk von über 120.000 Kameras und verbundenen Geräten, die Bilder von vorbeifahrenden Fahrzeugen erfassen und künstliche Intelligenz verwenden, um Nummernschilder und Fahrzeugmerkmale zu identifizieren.
Diese Aufzeichnungen werden in einer durchsuchbaren Datenbank gespeichert, auf die Tausende von Strafverfolgungsbehörden zugreifen können. Benutzer, die entdecken, dass ihr Nummernschild durchsucht wurde, können mehrere Schritte unternehmen, um die Situation zu beheben. Zuerst sollten sie alles dokumentieren, Screenshots der Suchergebnisse speichern, einschließlich Zeitstempel, Agenturinformationen und alle verfügbaren Fallkennungen. Da sich öffentlich zugängliche Protokolle ändern können, wenn mehr Aufzeichnungen veröffentlicht werden, ist die Aufrechterhaltung einer detaillierten Dokumentation von entscheidender Bedeutung. Als nächstes können Benutzer eine Anfrage für öffentliche Aufzeichnungen einreichen, um zusätzliche Details direkt von der für die Suche verantwortlichen Agentur zu erhalten.
Es wird empfohlen, zu untersuchen, ob die Suche mit einer legitimen Strafverfolgungstätigkeit zusammenhängt, z. B. mit Untersuchungen gestohlener Fahrzeuge oder vermisster Personen. Wenn die Suche unangemessen erscheint, können Einzelpersonen Beschwerden bei den Abteilungen für Innenangelegenheiten, den Generalstaatsanwälten oder Bürgerrechtsgruppen wie der ACLU und der Electronic Frontier Foundation einreichen. Parallel dazu hat der demokratische Senator Ron Wyden Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Hacking-Tools und Spyware durch Bundesstrafverfolgungsbehörden geäußert.
Wyden betonte den Mangel an Transparenz in Bezug auf die Häufigkeit und die Begründung für diese Operationen und stellte fest, dass Hacking-Aktivitäten im Gegensatz zu Abhören, die der öffentlichen Berichterstattung unterliegen, weitgehend unbekannt bleiben.
Wyden betonte die Risiken, die mit dem Erwerb von Hacking-Tools verbunden sind, und verwies auf den Fall von Peter Williams, einem ehemaligen L3Harris-Manager, der fortschrittliche Hacking-Tools an russische Broker verkaufte, was zu ihrer Verwendung gegen ukrainische und chinesische Ziele führte. In Oregon teilt der Staat Rekordbeträge an öffentlichen Mitteln für Wohnungen mit niedrigem Einkommen zu, aber die Details, wie diese Mittel ausgegeben werden, bleiben aufgrund einer einzigartigen gesetzlichen Befreiung verborgen.
Diese Geheimhaltung behindert die Bemühungen von Forschern und Journalisten, die steigenden Kosten von subventionierten Wohnungen und deren Auswirkungen auf die Erschwinglichkeit und Obdachlosigkeit zu analysieren.
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