Das österreichische Finanzministerium plant, im Rahmen der Vorbereitungen für das erweiterte EU-Emissionshandelssystem (ETS2), das ab 2028 für Gebäude und Straßenverkehr gelten wird, einen Klimaschutzfonds zur Unterstützung von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Gebäudeisolierung und dem Transport einzurichten. Der vorgeschlagene Fonds würde bis 2032 700 Millionen Euro bereitstellen, wobei 60% auf Gebäudeanpassungen, hauptsächlich Erneuerungen der Heizungssysteme, und die verbleibenden 40% auf Verkehrsinitiativen wie elektrische Busse und Infrastruktur für Fußgänger und Fahrradfahrer gerichtet werden. Vorrang wird sozial benachteiligten Haushalten, gemeinnützigen Organisationen und Mehrfamilienhäusern für thermische Renovierungen eingeräumt. Das Ministerium legt Wert auf einen gezielten Ansatz statt auf breite Subventionen, um die Bedürftigsten durch eine "sozial ausgewogene Klimapolitik" zu unterstützen. Die zweite Konsultationsperiode für den Plan bleibt bis zum 4. September geöffnet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen neutralen Überblick über den vorgeschlagenen Finanzierungsplan, der die Zuweisung von Ressourcen und die erklärten Prioritäten des Finanzministeriums betont.




