Am Ende des Filmfestivals in Venedig wurde der zweite Goldene Löwe verliehen. Nachdem Hollywood-Star George Clooney die Auszeichnung für seine Arbeit erhalten hatte, nahm die 93-jährige Veteranen-Schauspielerin Ellen Burstyn die Trophäe persönlich entgegen und nannte Venedig eine ihrer Lieblingsstädte weltweit. Burstyn wurde sechs Mal für einen Oscar nominiert und gewann einen 1975 für ihre Rolle in Martin Scorsese's 'Alice Doesn't Live Here Anymore'. Sie erschien in zwei Filmen auf dem Festival, darunter eine Darstellung von Marilyn Monroe, die im Alter von 36 Jahren starb. Regisseurin Maggie Gyllenhaal würdigt Monroe in ihrem Kurzfilm 'Flesh Impact', der Monroes Vermächtnis als Hollywood-Ikone und den Sexismus, dem sie gegenüberstand, untersucht. Der Film zeigt Burstyn als eine ältere Frau, die über sie nachdenkt. Der Regisseur Alberto Barbera bemerkte, dass das diesjährige Festivalprogramm mehr politisch aufgeladen ist als je zuvor, indem es sich mit rechtsorientierten Themen wie den Medien von Martin Scorsese's 'Alice lebt nicht mehr hier' befasst.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt das Filmfestival von Venedig und konzentriert sich auf kulturelle und künstlerische Errungenschaften, berührt aber auch breitere Themen wie den Einfluss von Medienmogulen, den Rechtspopulismus und das Vermächtnis von Persönlichkeiten wie Marilyn Monroe.






