Die nigerianische Regierung hat zwei Bürger, Mudashiru Olawale und Adebola Adekunle, an die Vereinigten Staaten ausgeliefert, um Anklagen im Zusammenhang mit angeblicher sexueller Ausbeutung und Sextortur amerikanischer Teenager im Internet zu stellen, von denen einige später Selbstmord begangen haben. Die Kommission für wirtschaftliche und finanzielle Straftaten (EFCC) bestätigte die Auslieferung, die nach gemeinsamen Ermittlungen mit dem US-Bundesbüro für Ermittlungen (FBI) erfolgte. Nach Angaben der EFCC nutzten die Verdächtigen Material zum sexuellen Missbrauch von Kindern (CSAM) zur Erpressung von Opfern über Methoden wie Geldtransfers, Geschenkkarten und Kryptowährung. In einem Fall wurde ein 13-jähriger Junge über Instagram-Nachrichten angegriffen, in dem er gebeten wurde, Nacktfotos zu senden und dann mit Enthüllung zu drohen, wenn er nicht bezahlte. Trotz der Selbstmordbestimmungen des Opfers wurde die Kommunikation angeblich fortgesetzt, bis das FBI strafrechtliche Informationen erhielt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über das Auslieferungsprozess und die Vorwürfe der EFCC und des FBI.



