ON
← Zurück zum Feed
Festkörperkühlung: Sieht so die Klimaanlage der Zukunft aus?
Germany💻 Technologievor 7 Tagen

Festkörperkühlung: Sieht so die Klimaanlage der Zukunft aus?

Der Artikel beschreibt eine neue Kühltechnologie, die auf dem magnetokalorischen Effekt basiert und mit Hilfe von Magnetfeldern die Temperatur bestimmter Materialien verändert. Diese Methode könnte traditionelle Kältemittel ersetzen, die manchmal klimaschädlich oder brennbar sind. Das in einem Supermarkt in Darmstadt demonstrierte System hält Lebensmittel bei 6,2 Grad Celsius kühl, indem es ein Metall verwendet, das mehrmals pro Sekunde aufheizt und abkühlt und Wärme über einen Wasserkreislauf überträgt. Forscher der Technischen Universität Darmstadt haben eine spezifische Legierung (LaFeSi) als geeignetes Material für diesen Prozess identifiziert. Es bestehen jedoch noch Herausforderungen wie Korrosion im Wasser, die eine Kupferbeschichtung erforderte, die das Startup "Magnotherm" über fünf Jahre entwickelt hat. Obwohl vielversprechend, bleibt unklar, ob diese Technologie mit etablierten Kühlmethoden konkurrieren kann.

Eine neue Kühltechnologie, die auf Festkörperprinzipien anstelle von herkömmlichen Kältemitteln basiert, wurde in einem Supermarktkühlschrank in Darmstadt, Deutschland, demonstriert. 2 Grad Celsius mit Magnetfeldern, um ein spezielles Metall wiederholt zu erwärmen und zu kühlen, wobei die Wasserzirkulation die Wärme entfernt. Dieses System arbeitet ohne schädliche oder entzündbare Kältemittel und verbraucht weniger Strom als ein Standardkühlschrank. Forscher glauben, dass dies eines Tages herkömmliche Klimaanlagen in Häusern, Krankenhäusern und Schulen ersetzen könnte, obwohl seine weit verbreitete Einführung ungewiss bleibt.

Die Technologie beruht auf dem magnetokalorischen Effekt, einem physikalischen Phänomen, das seit Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt ist. Wenn bestimmte Materialien einem Magnetfeld ausgesetzt werden, richten sich ihre atomaren magnetischen Momente aus, wodurch die Entropie reduziert und sie sich erwärmen.

Diese Forschung erregte die Aufmerksamkeit des Physikers Maximilian Fries, der damals seine Promotion absolvierte. Fries hatte zwei Leidenschaften: Magnete, die er trotz ihrer quantenmechanischen Komplexität faszinierend fand, und Effizienz, da er glaubte, dass die Gesellschaft Energie klüger nutzen muss.

Das Unternehmen Magnotherm arbeitet in einem Raum, der einem typischen Startup-Büro ähnelt, komplett mit Ping-Pong-Tischen, Schachbrett, Off-Plane-Büros, mit 3D-Druckern und Präzisionswerkzeugen ausgestatteten Werkstätten und sogar einem Chemielabor. Die Umgebung fördert Zusammenarbeit und Innovation. Die Kühlmaschinen des Unternehmens verwenden zwei separate Wasserkreise. Wenn ein Magnet über den porösen LaFeSi-Würfel fließt, erwärmt sich das Material und ein Kreislauf entfernt die Abwärme.

Die Integration von Materialien, Flüssigkeitsdynamik und Steuerungssystemen ist von zentraler Bedeutung für den Ansatz von Magnotherm. Die Entwicklung von Klimaregelungslösungen bei Magnotherm in Darmstadt, aufgezeichnet im Jahr 2022. Das Unternehmen verfeinert seine Technologie weiter und zielt darauf ab, diese innovative Kühlmethode in eine breitere Anwendung zu bringen.

1 Berichte

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒MitteFaktentreue 85Objektivität 78vor 7 Tagen
Festkörperkühlung: Sieht so die Klimaanlage der Zukunft aus?

Der Artikel beschreibt eine neue Kühltechnologie, die auf dem magnetokalorischen Effekt basiert und mit Hilfe von Magnetfeldern die Temperatur bestimmter Materialien verändert. Diese Methode könnte traditionelle Kältemittel ersetzen, die manchmal klimaschädlich oder brennbar sind. Das in einem Supermarkt in Darmstadt demonstrierte System hält Lebensmittel bei 6,2 Grad Celsius kühl, indem es ein Metall verwendet, das mehrmals pro Sekunde aufheizt und abkühlt und Wärme über einen Wasserkreislauf überträgt. Forscher der Technischen Universität Darmstadt haben eine spezifische Legierung (LaFeSi) als geeignetes Material für diesen Prozess identifiziert. Es bestehen jedoch noch Herausforderungen wie Korrosion im Wasser, die eine Kupferbeschichtung erforderte, die das Startup "Magnotherm" über fünf Jahre entwickelt hat. Obwohl vielversprechend, bleibt unklar, ob diese Technologie mit etablierten Kühlmethoden konkurrieren kann.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf technologische Innovationen in Kühlsystemen und beinhaltet keine politischen Persönlichkeiten, Richtlinien oder ideologischen Debatten.

Warum Faktentreue (85): The article accurately describes the magnetic cooling technology using the magnetocaloric effect, explaining the physical principle and current applications like supermarket refrigeration. It mentions the potential future uses in buildings and discusses the challenges of competing with established t

Warum Objektivität (78): The tone remains informative and explanatory, focusing on the science and development of the technology. While it presents the potential benefits of magnetic cooling, it also acknowledges uncertainties and competition with existing systems, maintaining a balanced perspective.

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

Wie jede Seite berichtete

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Weltweite Berichterstattung

Dasselbe Ereignis, wie es in anderen Ländern berichtet wurde.

Weltweite Berichterstattung

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Faktencheck

Zentrale faktische Aussagen und wie viele Quellen sie bestätigen bzw. bestreiten.

Faktencheck

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Halte die Nachrichten ehrlich.

ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.

Unterstützer werden

Ähnliche Themen