Alejandro Vanoli, Ökonom und ehemaliger Präsident der argentinischen Zentralbank, kritisierte in einem Interview die Reform, die von der Regierung von Javier Milei für die Organische Charta der Zentralbank vorgeschlagen wurde. In der Sendung "QR!" warnte Vanoli, dass die Änderungen die Beschäftigung, die Produktion und die Fähigkeit des Staates, sich zu finanzieren, beeinträchtigen könnten. Er wies darauf hin, dass das Projekt darauf abzielt, die Zentralbank nur auf die Kontrolle der Inflation und die Einschränkung ihrer Finanzierung am Schatzamt zu beschränken, was seiner Meinung nach schwerwiegend wäre. Er verglich es mit dem Mandat der US-Notenbank, das auch die Suche nach Vollbeschäftigung beinhaltet. Außerdem kritisierte er die Beseitigung der Möglichkeit, den Schatzamt während der Krise zu finanzieren, mit dem Argument, dass dies den Staat dazu zwingen würde, auf Verschuldung zurückzugreifen.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel präsentiert Kritik an der Regierung von Javier Milei aus einer Perspektive, die die Intervention der Zentralbank in umfassendere Wirtschaftspolitiken wie Beschäftigung und finanzielle Stabilität fördert.






