Das Schweizer Bundesstrafgericht hat Pierre Mirabaud, ehemaligen Präsidenten des Schweizerischen Bankiersverbandes, wegen Bestechung und Geldwäsche verurteilt. Er erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe. Das Gericht verfolgte den Fall der Staatsanwaltschaft, der behauptete, dass Mirabaud einem hochrangigen kuwaitischen Beamten im Austausch für die Einzahlung öffentlicher Gelder in seiner Bank Vorteile im Wert von 82 Millionen Schweizer Franken gewährt habe. Der kuwaitische Beamte, der als Präsident der öffentlichen Behörde für soziale Sicherheit (PIFSS) fungierte, leitete eine halbe Milliarde Dollar von dieser Institution in die in Genf ansässige private Bank.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Rechtsergebnis und die tatsächlichen Vorwürfe gegen Pierre Mirabaud auf objektive Weise, unter Berufung auf die Anklagepunkte der Bundesstaatsanwaltschaft und die Entscheidung des Gerichts.




